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Inhaltsverzeichnis
- Head of IT (IT-Leiter): Beschreibung & Key Facts
- Head of IT vs. CIO: Wo liegt der Unterschied?
- Was macht ein Head of IT? Aufgaben
- Was muss ein Head of IT können? Ausbildung & Qualifikationen
- Head of IT: Gehalt
- KI im Unternehmen einführen: Was sich für den Head of IT ändert
- Wie Sie zum Head of IT / IT-Leiter werden
- Headhunter für Ihren neuen Leiter IT / Head of IT
Das Wichtigste in Kürze
Ein Head of IT ist eine Führungskraft in der IT-Abteilung eines Unternehmens, die für die Leitung und Entwicklung von IT-Strategien, -Infrastrukturen und -Systemen verantwortlich ist. Der Leiter IT ist für die Entwicklung und Umsetzung von IT-Plänen und -Projekten zuständig und sorgt dafür, dass die IT-Systeme des Unternehmens sicher, effektiv und effizient funktionieren. Wissenswertes zu Aufgaben, Gehalt sowie Qualifikationen eines Head of IT und wie Sie selbst in diese Position aufsteigen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Head of IT (IT-Leiter): Beschreibung & Key Facts
Im Folgenden erhalten Sie einen ersten Überblick über das Berufsbild des Head of IT.
Was macht ein Head of IT? / Was macht ein IT-Leiter?
Der Head of IT / Leiter IT steuert die komplette IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Er betreut IT-Systeme und entwickelt Strategien, um bestehende Arbeitsabläufe und Prozesse zu verbessern. Der Head of IT führt überdies neue Funktionen ein, um das Unternehmen immer auf dem aktuellen Stand der Dinge zu halten. Budget, Qualitätssicherung etc. im Bereich IT fallen ebenso in die Aufgabe des hochrangigen Heads.
Was muss ein Head of IT können?
Hervorragende Kenntnisse in der IT sind Grundvoraussetzung für einen Head of IT: Ein Studium oder eine entsprechende Ausbildung im Tech-Bereich werden als selbstverständlich erachtet. Allerdings gibt es im Bereich IT-Infrastruktur auch viele Quereinsteiger, die sich über Berufserfahrung qualifiziert haben. Einschlägige Berufserfahrung in relevanten Positionen der Systemadministration sowie bestenfalls langjährige Erfahrung als Führungspersönlichkeit in der IT sind für die Position des Head of IT ein Muss.
Was verdient ein Head of IT?
Je nach Erfahrungslevel, Unternehmensgröße / Verantwortungsbereich, Standort und Branche können Sie als Head of IT oder IT-Leiter in Deutschland mit einem Bruttojahresgehalt von rund 95.000 bis 150.000 Euro rechnen, im Durchschnitt liegt es bei etwa 120.000 Euro. In Konzernen und Organisationen mit mehreren Standorten und dreistelliger Teamgröße reichen die Pakete bis 200.000 Euro.

Head of IT vs. CIO: Wo liegt der Unterschied?
Head of IT und CIO beschäftigen sich beide mit der IT-Infrastruktur innerhalb eines Unternehmens. Doch worin liegt genau der Unterschied?
Head of IT und CIO haben ähnliche Verantwortungsbereiche; sie sind beide für IT-bezogene Fragen im Unternehmen verantwortlich. Der feine Unterschied zwischen den beiden:
- Der CIO ist in größeren Organisationen für die operative und strategische Führung der IT-Infrastruktur in einem Unternehmen zuständig.
- Der Head of IT übernimmt in kleineren Organisationen die Rolle des CIO. In größeren Organisationen mit eigenem CIO hingegen regelt er die IT-Infrastruktur eines Unternehmens und sorgt für die Optimierung von Prozessen und Arbeitsläufen. Er ist überdies für Aspekte wie Budget und Qualitätssicherung zuständig.
Eng verzahnt ist die Arbeit mit Rollen wie IT Director oder IT Manager.
Was macht ein Head of IT? Aufgaben
Der Leiter IT hat eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der technologischen Effizienz und der Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation. Ein Head of IT ist dafür verantwortlich, dass die IT-Infrastruktur und sonstige IT-Lösungen in einem Unternehmen reibungslos funktionieren. Neue Funktionen werden von ihm in die internen Abläufe integriert sowie bestehende Prozesse optimiert. Er entwickelt Strategien, mit denen die IT-Infrastruktur des Unternehmens verbessert werden kann. Der Leiter der IT verantwortet außerdem in der Regel ein oder mehrere Teams, das sich u.a. aus Systemadministratoren, Cloud Engineers, DevOps Engineers und dem IT-Support zusammensetzt.
Das Projektmanagement fällt dabei genauso in den Aufgabenbereich des Head of IT. Das heißt, er ist Projektverantwortlicher und koordiniert als solcher verschiedene Projekte; er ist von Anfang bis Ende für die fachgerechte Durchführung zuständig. Termine, Budget und Qualitätssicherung sind nur drei der Kernaspekte, die der Head of IT als Projektleiter verantwortet.
Zu den technischen Themen, mit denen der Head of IT zu tun hat, zählen u.a.: die Nutzung von Cloud-Umgebungen (z.B. Azure, Google oder AWS), On-Prem-Umgebungen im Rechenzentrum (z.B. Linux oder Microsoft) und sämtliche Kollaborations-Tools für die tägliche Arbeit. Als Hauptverantwortlicher für die IT in einem Unternehmen ist er auch das Bindeglied zwischen IT-Abteilung, anderen Fachabteilungen und externen Dienstleistern.
Die genauen Aufgaben des Head of IT können je nach Größe und Art des Unternehmens variieren, aber im Allgemeinen umfassen sie folgende Bereiche:

Was muss ein Head of IT können? Ausbildung & Qualifikationen
Als Head of IT / IT-Leiter sind Sie dafür zuständig, dass IT-bezogene Abläufe und Prozesse stets ohne Probleme funktionieren und die IT-Infrastruktur immer auf dem neuesten Stand ist. Das bringt große Verantwortung mit sich, die nach ausreichend Erfahrung verlangt. Um als Head of IT erfolgreich zu sein, sollten die folgenden Fähigkeiten und Qualifikationen vorhanden sein:

Head of IT: Gehalt
Erfahrungslevel, Unternehmensgröße / Verantwortungsbereich, Standort und Branche sind wichtige Faktoren, die Einfluss auf das Gehalt eines Head of IT haben. Je nach Qualifikation werden in dieser verantwortungsvollen Position pro Jahr 95.000 bis 150.000 Euro brutto verdient, im Durchschnitt rund 120.000 Euro.
Bei entsprechender Erfahrung kann ein Head of IT bzw. Leiter IT in Konzernen und Organisationen mit mehreren Standorten aber durchaus bis zu 200.000 Euro im Jahr verdienen.

Einordnung: In der TechMinds Gehaltsstudie IT & Engineering steht diese Rolle auf der Ebene Head of im Fachbereich IT-Management. Dort lassen sich die Gehaltsspannen aller 162 Tech-Rollen vergleichen.
KI im Unternehmen einführen: Was sich für den Head of IT ändert
In vielen Unternehmen ist der Head of IT die Instanz, über die KI praktisch ins Haus kommt: Er rollt KI-Assistenten in den Office- und Kollaborationsumgebungen aus, prüft, welche Fachbereichs-Tools mit KI-Funktionen tatsächlich eingeführt werden, und kanalisiert die Schatten-KI, die Mitarbeitenden längst privat nutzen, in sichere, datenschutzkonforme Bahnen.
Dazu gehört ein Regelwerk: Richtlinien, welche Daten in welche KI-Dienste fließen dürfen, Zugriffs- und Lizenzmanagement sowie Schulungen für die Belegschaft. Im eigenen Verantwortungsbereich entlasten KI-Funktionen zugleich den IT-Support und die Administration, etwa bei Standardanfragen und Dokumentation.
Unternehmen suchen deshalb IT-Leiter, die KI-Einführungen strukturiert steuern: mit realistischem Blick auf Nutzen und Kosten, sauberer Governance und der Fähigkeit, Fachbereiche und Geschäftsführung dabei mitzunehmen.
Wie Sie zum Head of IT / IT-Leiter werden
Um sich für die Position eines Head of IT zu qualifizieren, sind einschlägige Berufserfahrung in relevanten Positionen, ein entsprechendes Studium oder eine Ausbildung im Tech-Bereich sowie diverse Soft Skills gefragt. Man kann sich beim aktuellen Arbeitgeber mit den entsprechenden Qualifikationen zum Head of IT hocharbeiten oder sich aber bei einem anderen Unternehmen direkt als Head of IT bewerben. Oftmals werden hochqualifizierte Professionals auch von spezialisierten Headhuntern abgeworben.
Um zum Head of IT oder IT-Leiter zu werden, sind in der Regel folgende Schritte erforderlich:
Ausbildung und Berufserfahrung
In der Praxis sitzen in dieser Rolle beide Wege nebeneinander: Studium der Informatik oder des IT-Managements auf der einen Seite, Ausbildung zum Fachinformatiker mit anschließender Weiterqualifikation auf der anderen. Für den Aufstieg zählt beides gleich viel, entscheidend ist, was danach kommt. Der typische Weg führt über acht bis zwölf Jahre und mehrere Stationen: Systemadministration oder IT-Support am Anfang, danach eine Spezialisierung in Netzwerk, Cloud oder Security, parallel die ersten Projektleitungen. Wer nur eine dieser Welten kennt, tut sich später schwer, weil ein Head of IT für alle gleichzeitig verantwortet.
Führung und Business-Verständnis
Der Sprung in die Führung passiert selten über Nacht. In der Regel führt der Weg über die Leitung eines Teilbereichs, etwa Infrastruktur oder Support, oder über ein Projekt mit eigenem Budget und eigener Mannschaft. IT-Leiter, die scheitern, scheitern selten an der Technik. Der kritische Punkt ist die Übersetzung: Wer der Geschäftsführung nicht erklären kann, warum eine Investition nötig ist, bekommt kein Budget.
Verhandlung und Zertifizierung
Ein erheblicher Teil der Arbeit besteht aus Verhandlungen: mit Dienstleistern über Verträge, mit Fachbereichen über Prioritäten, mit der Geschäftsführung über Budgets. Wer das nicht mag, ist in einer Fachlaufbahn besser aufgehoben. Gefragt sind vor allem Zertifizierungen mit Prozessbezug: ITIL für den Servicebetrieb, ISO 27001 für die Informationssicherheit, dazu die Herstellerzertifikate der eingesetzten Cloud-Plattform. Rein technische Zertifikate verlieren mit dem Aufstieg an Gewicht.
Headhunter für Ihren neuen Leiter IT / Head of IT
Sie suchen einen Head of IT? Unsere Personalberater prüfen in der Vorauswahl neben der technischen Breite vor allem, ob jemand Investitionen gegenüber der Geschäftsführung begründen kann, denn daran entscheidet sich die Rolle. Bei Führungsmandaten liegt die Erfolgsquote über 94 %, erste Kandidaten werden i.d.R. innerhalb von 30 Tagen vorgestellt. Alle Leistungen rund um diese Suche bündelt der Headhunter IT-Leiter.
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