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Inhaltsverzeichnis
- PLM-Consultant: Definition & Key Facts
- Was macht ein PLM-Consultant? Aufgaben
- Anforderungen an den PLM-Consultant: Ausbildung & Qualifikation
- Das Gehalt eines PLM-Consultants
- Wie wird man PLM-Consultant?
- KI im Product Lifecycle Management: Neues Beratungsfeld für PLM-Consultants
- Ihr Headhunter für den PLM-Consultant
Das Wichtigste in Kürze
Der Product Lifecycle Management Consultant (kurz: PLM-Consultant) kümmert sich um die ganzheitliche Verwaltung der Produktdaten und Prozesse in einem Unternehmen. Dies betrifft den kompletten Produktlebenszyklus, angefangen bei der Entwicklung bis hin zum Vertrieb. Mithilfe von verschiedenen Technologien unterstützt und optimiert der PLM-Consultant den Produktlebenszyklus.
PLM-Consultant: Definition & Key Facts
In diesem Abschnitt geben wir einen Überblick über die Aufgaben, Qualifikationen und den Verdienst des PLM-Consultants.
Was macht ein Product Lifecycle Management Consultant?
Der PLM-Consultant berät interne oder externe Kunden für ausgewählte PLM-Themen wie Produktdatenmanagement, Konfigurationsmanagement, Fertigungsanbindung, Systems Engineering und Digital Twin. Ziel ist die Entwicklung des digitalen Zwillings der Produkte über alle Produktphasen (Einführung, Wachstum, Reife und Degeneration) hinweg.
Welche Qualifikationen sollte ein PLM-Consultant mitbringen?
Als PLM-Consultant benötigt man ein MINT-Studium, Erfahrung in einem oder mehreren PLM-Lösungen (z.B. Siemens Teamcenter, SAP PLM, Windchill, ARAS, ENOVIA), hohe kommunikative Fähigkeiten und Kenntnisse im Requirements Engineering sowie Erfahrung in der Methoden- und Prozessberatung. Zudem können auch Kenntnisse in der jeweiligen Branche (z.B. Automotive oder Schifffahrt) notwendig sein.
Wie viel verdient ein PLM-Consultant?
Das durchschnittliche Bruttogehalt eines PLM-Consultants liegt zwischen 65.000 und 120.000 Euro jährlich. Das Gehalt hängt u.a. von Berufserfahrung, Branche, Standort und Unternehmensgröße ab.

Was macht ein PLM-Consultant? Aufgaben
Grundsätzlich können PLM-Consultants eher als strategische Berater auf Methoden und Prozesse spezialisiert sein oder auf die spezifische Implementierung einzelner PLM-Lösungen. In größeren Organisationen sitzen daneben Profile wie Solution Architect, IT Consultant oder Business Analyst mit am Tisch.
PLM-Strategie finden
Als Experte für den Produktlebenszyklus ist der PLM-Consultant jene Person, die Einblick in die relevanten Prozesse im Unternehmen hat. Er ist deshalb der Ansprechpartner für die jeweiligen Stakeholder, wenn es darum geht, neue PLM-Strategien zu finden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Für die erfolgreiche Umsetzung des Produktdaten- und Produktlebenszyklusmanagements muss der PLM-Consultant das Unternehmen sowie das Produkt gut kennen. Durch enge Zusammenarbeit mit allen Abteilungen, angefangen bei den Ingenieuren in der Entwicklung bis hin zum Management, können die einzelnen produktbezogenen Prozesse erfasst, optimiert und implementiert werden.
PLM- und PDM-Systeme integrieren und betreuen
Häufig wird ein PLM-Consultant mit der Aufgabe betraut, eine neue Software für produktbezogene Informationen einzuführen. Dazu eignen sich spezielle Software für PDM (Produktdatenmanagement) und PLM. In vielen Fällen arbeiten Unternehmen bereits mit einer ganzheitlichen Software, dann wird häufig ein Spezialist für das jeweilige PLM-Tool gesucht, z.B. Experte für Siemens Teamcenter.
Momentan wird auf dem Markt u.a. mit folgenden Tools gearbeitet:
- Teamcenter von Siemens
- ENOVIA
- Dassault Systèmes
- Windchill von PTC
- SAP-PLM
- ARAS-PLM
Der PLM-Consultant ist dafür zuständig, dass alle Prozesse im Unternehmen auf die jeweilige PLM-Lösung angepasst werden bzw. kümmert sich um die technische Funktionalität sowie Customizing in den relevanten Abteilungen.
Produktlebenszyklus optimieren
Über den gesamten Lebenszyklus entstehen Kosten an Stellen, die einzeln betrachtet unauffällig sind: doppelt gepflegte Stammdaten, Änderungsschleifen zwischen Entwicklung und Fertigung, Bauteile, die neu konstruiert statt wiederverwendet werden. Der PLM-Consultant analysiert diese Prozesse und findet Potenzial für Verbesserung und Optimierung. So können die Chancen für das Produkt erhöht und eventuelle Risiken minimiert werden.
Darauf aufbauend entwickelt der PLM-Berater auf Basis des Requirements Engineering stetig neue Konzepte und Strategien, die dann in Implementierungskonzepte überführt werden. So werden Prozesse, aber auch die PLM-Software kontinuierlich optimiert, erweitert und angepasst.

Anforderungen an den PLM-Consultant: Ausbildung & Qualifikation
Die Anforderungen an einen PLM-Consultant sind einerseits technischer und andererseits kommunikativer Natur. Er fungiert als Schnittstelle verschiedener Unternehmensbereiche und der IT, die die Software implementiert.
Ausbildung & Fachkenntnisse
Nach einem Studium im MINT-Bereich (z.B. Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik) oder (seltener) einer abgeschlossenen technischen Ausbildung mit einschlägigen Praktika hat man gute Voraussetzungen, als Junior PLM-Consultant starten zu können.
Je nachdem, ob es sich um einen Strategieberater für Methoden und Prozesse oder um einen implementierungsnahen Berater handelt, können die jeweiligen Ausprägungen variieren.
Hard Skills
Soft Skills

Das Gehalt eines PLM-Consultants
Innerhalb der Spanne von 65.000 bis 120.000 Euro entscheidet vor allem die Ausrichtung: Das Gehalt in einer Strategieberatung mit Fokus auf Prozesse und Methoden höher als bei einer Umsetzungs- und Integrationsberatung.

Einordnung: In der TechMinds Gehaltsstudie IT & Engineering steht diese Rolle auf der Ebene Senior Professional im Fachbereich Consulting & Projekt. Dort lassen sich die Gehaltsspannen aller 147 Tech-Rollen vergleichen.
Wie wird man PLM-Consultant?
Nach einem MINT-Studium und erster Berufserfahrung im Bereich Product Lifecycle Management hat man gute Chancen, wenn man sich für einen Job als PLM-Consultant interessiert. Viele PLM-Consultants spezialisieren sich im Laufe der ersten Berufsjahre auf eine Branche oder bestimmte PLM-Softwarelösung.
KI im Product Lifecycle Management: Neues Beratungsfeld für PLM-Consultants
Die großen PLM-Plattformen bauen KI-Funktionen direkt in ihre Systeme ein: intelligente Suche über Produktdaten und Dokumente, automatische Klassifizierung von Bauteilen, Vorschläge zur Wiederverwendung bestehender Komponenten und Assistenten, die Änderungsprozesse beschleunigen. Auch der digitale Zwilling gewinnt, wenn KI Felddaten aus dem Produktbetrieb auswertet und Erkenntnisse in die Entwicklung zurückspielt.
Für den PLM-Consultant entsteht daraus ein eigenes Beratungsfeld, denn die neuen Funktionen sind nur so gut wie die Datenbasis darunter. Unvollständige Stammdaten, gebrochene Datenketten zwischen Entwicklung, Fertigung und Service oder uneinheitliche Klassifizierungen lassen KI-Funktionen ins Leere laufen. Der Berater priorisiert deshalb Use Cases nach realem Nutzen, macht Datenqualität und einen durchgängigen Digital Thread zur Vorbedingung und begleitet die Einführung in den Fachabteilungen.
Gefragt sind deshalb PLM-Consultants, die neben System- und Prozesswissen auch die KI-Funktionen der Plattformen einordnen und Unternehmen realistisch dorthin führen können.
Ihr Headhunter für den PLM-Consultant
Sie suchen einen PLM-Consultant? Als Personalberatung für PLM und PDM klären unsere Personalberater zuerst, ob Sie eher Prozess- und Methodenberatung oder Implementierungserfahrung in einem konkreten System brauchen, denn beides findet sich selten in einer Person. Das erste Interview mit einem vorgestellten Kandidaten findet bei uns im Durchschnitt bereits nach 23 Tagen statt. Als Recruiter im Tech- und IT-Bereich haben wir langjährige Erfahrung in der PLM-Personalberatung. Einen Überblick über Ablauf und Konditionen gibt der Headhunter PLM.
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