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Denise Wiegner, Senior HR Consultant bei TechMinds

Denise Wiegner (B.A.)

Senior HR Consultant

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Gemeinsam mit seinem Team verantwortet Herr Klasen die Aufnahme von Jobprofilen sowie die Personalgewinnung von (Top-)Führungskräften und Professionals.

Herr Klasen ist als Experte Autor unserer beliebten Ratgeber Jobprofile und Insights.

Der gebürtige Hamburger, Florenz Klasen, studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe, Hamburg und Birmingham und gründete währenddessen ein App-Unternehmen. Nach Berufserfahrung im IT-Projektmanagement im internationalen Konzern wechselte Herr Klasen im Jahr 2016 in die gehobene Personalberatung in einem mittelständischen Unternehmen.

TechMinds ist aus dieser Leidenschaft entstanden: Großartige Teams für zukunftsweisende Projekte zusammenzuführen. Dabei unterstützt Sie Herr Klasen bei der Besetzung Ihrer Vakanzen im Führungs- und Fachkräftebereich. Sein Schwerpunkt bei TechMinds liegt auf der Betreuung unserer Kunden, dem Projektmanagement und der Executive Search für Schlüsselrollen.

Interviewfragen

Florenz, was hast Du vor Deiner Zeit als Gründer und Geschäftsführer von TechMinds gemacht?

Nach meinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens war ich zunächst im IT-Projektumfeld eines Hamburger Tech-Konzerns tätig. Parallel dazu habe ich mein erstes eigenes Startup aufgebaut – eine App, die wir über Crowdfunding finanziert und bei Investoren gepitcht haben. Wir hatten Traktion, aber irgendwann wurde klar: Das Team zieht nicht mehr in dieselbe Richtung. Also habe ich bewusst losgelassen.

Über Kontakte kam ich dann in die IT-Personalberatung. Dort habe ich als Intrapreneur eine neue Einheit aufgebaut. In drei Jahren entstand daraus ein profitables Team mit acht Personen. Diese Phase war extrem lehrreich: Führung, Vertrieb, Strukturen, Verantwortung.

Trotzdem war mir immer klar: Ich will unternehmerisch komplett eigenverantwortlich arbeiten. 2018 habe ich diesen Schritt gewagt und TechMinds gegründet. Rückblickend war das eine der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens.

Hast Du Deine berufliche Laufbahn von Anfang an in der Personalberatung gesehen?

Nein. Der Weg war nicht geplant. Aber er ergibt Sinn.

Mich hat immer die Schnittstelle zwischen Technologie und Mensch fasziniert. IT ist das Nervensystem moderner Unternehmen – und wir sorgen dafür, dass die richtigen Persönlichkeiten an den entscheidenden Stellen sitzen. Das ist strategisch, menschlich und hochrelevant zugleich.

Was ich früh wusste: Ich übernehme gerne Verantwortung und ich baue gerne Dinge auf. Das zieht sich durch mein Leben – vom ältesten von fünf Brüdern über Schulsprecher bis hin zur studentischen Unternehmensberatung und meinen Gründungen. Ich mag es, Visionen zu entwickeln und Menschen dafür zu gewinnen.

Ist kompetente Unternehmensführung erlernbar?

Ja – aber nicht zu jedem passt die Unternehmerrolle.

Führung ist absolut lernbar: Strategie, Zahlenverständnis, Kommunikation, Entscheidungsprozesse. Das kann man trainieren.

Was man nicht lernen kann, ist das innere Bedürfnis nach Verantwortung. Unternehmersein bedeutet, mit Unsicherheit zu leben, Konflikte auszuhalten und trotzdem voranzugehen. Das liegt nicht jedem – und das ist auch völlig in Ordnung.

Hast Du studiert oder eine Ausbildung absolviert – wenn ja, welche?

Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert und den Bachelor abgeschlossen.

Fachlich war das Fundament wichtig. Entscheidend war aber etwas anderes: Disziplin, Eigenverantwortung und strukturiertes Denken.

Das meiste über Menschen, Führung und Unternehmertum habe ich außerhalb der Vorlesung gelernt – im Werkstudentenjob, in der studentischen Beratung und vor allem durch eigene Fehler in meinen Gründungen.

Hörst Du bei wichtigen Entscheidungen eher auf Kopf oder Bauch?

Beides. Aber in entscheidenden Momenten war es oft die Intuition.

Ich bin analytisch geprägt und liebe Zahlen und Strukturen. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass große Entscheidungen – Kündigung, Gründung, strategische Weichenstellungen – nicht rein rational entstehen. Da spielt ein inneres Gefühl eine große Rolle.

Heute kombiniere ich beides bewusst: Fakten sauber prüfen und zugleich ehrlich in mich hineinhorchen.

Wie sieht Dein typischer Arbeitsalltag aus?

Einen typischen Tag gibt es nicht. Das ist einer der Gründe, warum ich Unternehmer bin.

Meine Kernaufgaben sind Gespräche mit Kunden sowie Führungskräften. Daneben strategische Ausrichtung, Führung, KPI-Steuerung, CI.

Mir ist wichtig, dass wir bei TechMinds Exzellenz liefern – in der Qualität unserer Beratung, im Auftreten, in der Marke. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Haltung.

Bleibt neben der Arbeit als Geschäftsführer noch viel Zeit für Familie und Freizeit?

Unternehmertum ist kein 9-to-5-Job. Es begleitet einen gedanklich immer.

Es gibt Phasen mit zwölf Stunden Arbeit am Tag. Und es gibt bewusst ruhigere Zeiten. Ich plane heute viel aktiver Regeneration ein – Sport, Reisen, Zeit mit meiner Frau, Familie und Freunden.

Langfristiger Erfolg entsteht nicht durch Dauerstress, sondern durch Energie-Management.

Wenn Du Dich mit drei Wörtern beschreiben müsstest, welche wären das sowohl im Privaten als auch im Geschäftlichen.

Unternehmerisch. Analytisch. Freiheitsliebend.

Lieblingszitat?

»Ein kluger Men­sch lässt sich von Schwie­rig­kei­ten nicht ent­mu­ti­gen, er ver­dop­pelt seine En­er­gie und sei­nen Fleiß, setzt seine Bemühun­gen stand­haft fort und kommt schließlich si­cher zum Er­folg.« von Philip Ches­ter­field

Welche drei Dinge sind für Dich am Tag überlebensnotwendig?

Bewegung. Fokus. Entwicklung.

Ohne körperliche Energie funktioniert nichts. Ohne Klarheit kein Fortschritt. Und ohne Weiterentwicklung wird man bequem – das ist für mich Stillstand.

Überregional tätig

Personalvermittlung im ganzen DACH-Raum

Ihr idealer Recruiting-Partner

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