Selfster® Die Geschichte hinter unserer Erfolgsjournal-App

Von |Aktualisiert am 20.09.2026|5 Min. Lesezeit|

Selfster® trackt Ziele und Fortschritte.

Selfster App
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Selfster war eine kostenlose Erfolgsjournal-App für persönliche und berufliche Ziele. Sie verband Ziele und Erfolgserlebnisse mit drei Lebensbereichen, Myself, Work und Social, und half dabei, den eigenen Fortschritt im Blick zu behalten. Hinter der App steht zugleich ein Stück der Grund-Werte von TechMinds und seines Gründers Florenz Klasen. Wer wissen möchte, woher die Tech-⁠DNA und die Grundhaltung der Eigenverantwortung für die eigene Karriere und das Interesse für die Weiterentwicklung von Menschen und Teams der Recruiting-⁠Boutique kommt, findet in der Geschichte von Selfster einen guten Ausgangspunkt.

Hinweis: Die Selfster-App steht nicht mehr zur Verfügung. Das Projekt wurde eingestellt, die App ist offline und wird nicht weiter betrieben oder weiterentwickelt. Dieser Beitrag erzählt die Geschichte von Selfster und ordnet sie in die Entwicklung von TechMinds ein. Die Idee hinter Selfster, das Erfolgsjournal und der Grundgedanke der Eigenverantwortung für den eigenen (beruflichen) Erfolg, bleibt unabhängig von der App bestehen.

Die Idee: ein Erfolgsjournal wird digital

2013 entstand die Idee zu Selfster: ein Erfolgsjournal, nicht länger handschriftlich, sondern als App. Florenz Klasen, der spätere Mitgründer von TechMinds, hatte während eines Aufenthalts in England begonnen, sich Ziele zu setzen und seine Erfolgserlebnisse festzuhalten, zunächst klassisch in einem Notizbuch. Aus dieser persönlichen Erfahrung wurde die Vision einer Selbstcoaching-Software.

Gemeinsam mit Studenten aus Design, Marketing und Softwareentwicklung nahm die Idee Form an. Es entstanden ein Logo, ein Imagevideo und eine erste Mockup-Version. Selfster fand Beachtung in der Hamburger Start-up-Szene und finanzierte sich über eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext, die mit 140 Unterstützern und rund 6.350 Euro erfolgreich abschloss (nur auf Basis eines Videos und Konzeptes). Über eine Early-Adopter-Gruppe entstand eine erste Community, und ein Pitch in München gehörte ebenfalls zur frühen Chronik.

Die Idee des Erfolgsjournals

Dem Konzept liegt eine einfache Beobachtung zugrunde: Die selektive Wahrnehmung bestimmt, welche Reize unser Gehirn aufnimmt und welche es ausblendet. Wer sich regelmäßig seine Erfolge, Lerneffekte und positiven Ereignisse bewusst macht und notiert, richtet die eigene Wahrnehmung stärker auf das Gelungene aus. Aus dieser Haltung heraus fällt es nach dem Ansatz des Erfolgsjournals leichter, an Zielen festzuhalten und Fortschritt zu erkennen.

Dass die Persönlichkeit für den beruflichen Werdegang eine größere Rolle spielt als lange angenommen, stützt auch die Forschung. Arbeiten von Ökonomen um den Nobelpreisträger James Heckman zeigen, dass nicht allein die kognitive Intelligenz, sondern ebenso Persönlichkeitsmerkmale wie Selbststeuerung und Beharrlichkeit den Erfolg im Beruf beeinflussen.

Vom Studienprojekt zur Pause

Hinter den Kulissen liefen die typischen Prozesse eines Start-ups. Mitglieder des Teams schlossen ihr Studium ab und starteten ins Berufsleben, andere zogen weg oder verfolgten neue Ziele. Die App ließ sich nicht weiter pflegen, und Selfster verschwand zunächst von der Bildfläche. Auch Florenz Klasen widmete sich anderen Aufgaben und beruflichen Themen.

Selfster 2.0: der Neustart als Pro-Bono-Projekt

Die Idee ließ ihn jedoch nicht los. Im Jahr 2017 erwachte Selfster als nebenberufliches Pro-Bono-Projekt zu neuem Leben, nachdem sich eine Investorin für das Konzept begeistert hatte. Auf einem soliden Fundament entstand Selfster 2.0, technisch umgesetzt mit der Digitalagentur Elbstack. Die bewährte Struktur der drei Lebensbereiche und das durchdachte Design blieben erhalten, während das Feedback der ersten Nutzer aus dem Jahr 2015 in die neue Version einfloss. So wurde die App im App Store und Google Play App Store veröffentlicht.

Wie die Selfster-App funktionierte

Selfster gliederte sich in drei farblich unterschiedene Bereiche: Myself, Work und Social. Für jeden Bereich ließen sich eigene, langfristige Ziele festlegen, denen Nutzer ihre Erfolgserlebnisse zuordneten. So wurde sichtbar, wie aktiv ein Ziel verfolgt wurde und in welchem Lebensbereich der eigene Schwerpunkt lag.

Die Selfster®-App im Überblick:

  • Drei Selfster-Bereiche. Myself, Work und Social gliederten Ziele und Erfolge und erleichterten den Überblick.

  • Zielsetzung: Ziele zu jedem Selfster-Bereich. Für jeden der drei farblich unterschiedenen Bereiche ließen sich eigene Ziele festlegen.

  • Erfolgsjournal: Erfolgserlebnisse zu jedem Ziel. Erfolgserlebnisse wurden mit Zielen und Bereichen verknüpft, sodass jederzeit sichtbar war, was bereits erreicht wurde und in welchen Bereichen.

  • Auswertungen: Integrierte Auswertungselemente zeigten u.a. das Aktivitätslevel je Ziel und die Anzahl der Erfolgserlebnisse pro Ziel und Bereich.

Die Selfster-Funktionen im Detail:

  • Zielgerichtetes Erfolgsjournal, das Lebensbereiche, Ziele und Erfolgserlebnisse verknüpft

  • Mobile und komfortable Nutzung im Alltag, auch im Offline-Modus

  • Durchblick mit den drei farblich geordneten Selfster-Bereichen für Deine Ziele und Erfolge

  • Eingabe von Zielen und Erfolgen als Text, Bild, Video oder Spracheingabe mit verschiedenen Merkmalen

  • Grafische Ansicht und Strukturierung sowie integrierte Auswertungselemente

  • Darstellung des Aktivitätsindex zu den einzelnen Zielen

  • Sharing-Funktion für die sozialen Netzwerke

  • Ständige Updates und Weiterentwicklung der App durch unser TechMinds-Team

Selfster und TechMinds

2018 gründete Florenz Klasen die TechMinds GmbH, nachdem er zunächst zwei Jahre Branchenerfahrung in einer mittelständischen Personalberatung gesammelt hatte, eine auf Tech und IT spezialisierte Personalberatung mit Sitz in Hamburg. Selfster lief fortan als eigenständige Pro-Bono-Marke unter dem Dach von TechMinds. Der gemeinsame Nenner war die Überzeugung, dass Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbestimmung wesentlich zum beruflichen Erfolg beitragen.

Diese Haltung prägt TechMinds und seine Mitarbeiter bis heute. Die unternehmerische Erfahrung aus dem App-Umfeld gehört zur Tech-⁠DNA, mit der die Recruiting-⁠Boutique Fach- und Führungskräfte für IT, Tech und tech-affine Rollen besetzt. Der Blick auf die Menschen und Teams hinter einem Profil, auf Motivation, Entwicklung, Ziele und die Passung zu Position und Unternehmen, zieht sich von Selfster bis in die heutige Arbeit von TechMinds.

Selfster app screens showing Myself, Work, and Social categories with orange gradient design.

Was von Selfster bleibt

Die Selfster-App ist heute offline und wird nicht weiterentwickelt. Die Idee dahinter braucht jedoch keine App. Ein Erfolgsjournal lässt sich ebenso mit Stift und Papier oder mittlerweile auch diverser alternativer Apps führen. Wer sich Ziele setzt, kleine und große Erfolge festhält und den eigenen Fortschritt reflektiert, nutzt dasselbe Prinzip, das Selfster digital abgebildet hat. Für TechMinds bleibt Selfster ein fester Teil der eigenen Geschichte.

Häufig gestellte Fragen zu Selfster

Nach der frühen Start-up-Phase und einem späteren Neustart lag der Fokus zunehmend auf dem Aufbau von TechMinds. Die App wird heute nicht mehr weiterentwickelt. Die zugrunde liegende Idee des Erfolgsjournals bleibt davon unberührt und lässt sich auch ohne App nutzen.

Die Idee zu Selfster stammt von Florenz Klasen, heute Managing Partner und Senior HR Consultant bei TechMinds. Er entwickelte das Konzept ab 2014 gemeinsam mit weiteren Studenten. Der Neustart als Selfster 2.0 erfolgt im Rahmen der Personalberatung ab Ende 2017 um.

Selfster ist eine Marke der TechMinds GmbH. Gründer Florenz Klasen entwickelte die Idee bereits vor TechMinds und führte sie als eigenständige App unter dem Dach der Personalberatung weiter. Die Überzeugung, dass Persönlichkeit und Selbstbestimmung den beruflichen Erfolg prägen, verbindet beide.

Ein Erfolgsjournal ist eine Methode der Persönlichkeitsentwicklung, bei der man regelmäßig Erfolge, Lerneffekte und positive Ereignisse notiert. Das bewusste Festhalten richtet die Wahrnehmung stärker auf Gelungenes aus und unterstützt dabei, motiviert und reflektiert an den eigenen Zielen festzuhalten.

Nein. Die Selfster-App ist offline und wird nicht weiter betrieben oder weiterentwickelt. Dieser Beitrag dokumentiert die Geschichte des Projekts.

Selfster ist eine kostenlose Erfolgsjournal-App der TechMinds GmbH, die 2017 online ging und mittlerweile nicht mehr weiterentwickelt wird. Sie verband persönliche und berufliche Ziele mit den drei Lebensbereichen Myself, Work und Social und half Nutzern, Erfolgserlebnisse festzuhalten und den eigenen Fortschritt zu verfolgen.

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