Unternehmenskultur entwickeln in der IT-Branche – 7 Schritte, die Sie beachten müssen

Unternehmenskultur entwickeln | TechMinds

Viele Unternehmen funktionieren seit Jahrzehnten nach den gleichen Prinzipien: Top-Down Führungskultur, langwierige Prozesse und angestaubte Unternehmenswerte – alles andere als zeitgemäß. Vor allem die IT-Branche, die an sich schon für Zukunft und Fortschritt steht, sollte auch in Sachen ‚Unternehmenskultur‘ eine Vorreiterfunktion übernehmen. Eine zeitgemäße ‘Corporate Culture’ (engl. für ‘Unternehmenskultur’) sorgt außerdem vor allem im IT-Bereich für zahlreiche Vorteile – nicht nur im Employer Branding. Der Grund hierfür liegt in den spezifischen Besonderheiten des Geschäftszweiges:

Mehr als jede andere Branche ist der IT-Sektor von einem chronischen Fachkräftemangel geprägt. Mittlerweile wissen viele Unternehmer: Im ‚War for Talents‘ ist oftmals nicht eine exorbitante Entlohnung das Zünglein an der Waage, sondern die Unternehmenskultur des Betriebes. Wie wird gearbeitet? Wie ist die Atmosphäre im Unternehmen? Macht meine Arbeit Sinn? Gerade im IT-Bereich ist es für Unternehmen wichtig, schnell auf neue Entwicklungen zu reagieren und sich anzupassen, denn: Der technologische Wandel, die große Dynamik und die damit verbundene hohe Flexibilität des Unternehmens prägen die Branche. Auch die Digitalisierung verändert Arbeitsstrukturen und Unternehmenskultur zunehmend und sorgt zudem dafür, dass besonders in der IT Wissen schnell überholt ist. Während die Halbwertszeit des betrieblichen Fachwissens laut Harvard Business Review und statistischem Bundesamt in etwa vier Jahre beträgt, unterscheidet sich dieser Wert im IT-Bereich grundlegend: Nach nur eineinhalb oder gar einem Jahr ist das Betriebswissen bereits überholt. 

Wie wichtig eine zeitgemäße IT-Unternehmenskultur ist, zeigt die 360° Cultural Fit-Studie: Grundsätzlich ist eine passende Unternehmenskultur von 370 befragten Beschäftigten im IT-Bereich für 81 Prozent ‚sehr wichtig‘ und für 18 Prozent ‚wichtig‘. Dabei spielt der ‚Cultural Fit‘ (der Grad der Übereinstimmung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinsichtlich der Wertvorstellungen und Verhaltensweisen) eine ausschlaggebende Rolle, denn: Je weniger die Unternehmenskultur Ihres Betriebes zu den Wert- und Normvorstellungen Ihres IT-Arbeitnehmers passt, desto größer ist dessen Jobwechselbereitschaft: 95 Prozent der Befragten sind dazu bereit, ihren Job zu wechseln, sollte ein Cultural Fit ausbleiben. 70 Prozent haben sogar bereits einmal aus diesem Grund ihre Anstellung gewechselt. 

Auswirkungen der Unternehmenskultur | TechMinds 

Deshalb ist es für Sie als Unternehmer umso wichtiger, Ihre Unternehmenskultur an die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter anzupassen. Doch was gehört genau zu einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur im IT-Bereich? Worauf legen IT-Fachkräfte besonders großen Wert? Wie ist eine Unternehmenskultur allgemein aufgebaut und welche wissenschaftliche Basis steckt dahinter? Diesen Fragen wollen wir im Folgenden nachgehen und Ihnen Schritt für Schritt eine optimale Strategie für die Entwicklung einer Unternehmenskultur in Ihrem Betrieb vorstellen. Im ersten Schritt muss ein detaillierter Blick auf den Begriff ‚Unternehmenskultur‘ geworfen werden, der in seiner Definition sehr vielseitig ist. 

Schritt 1: Was genau wird unter dem Begriff ‚Unternehmenskultur‘ verstanden?

Um der Definition des Begriffs ‚Unternehmenskultur‘ nachzuspüren, gilt es zunächst, diesen in dessen einzelnen Bestandteilen in näheren Augenschein zu nehmen. Unter ‚Kultur‘ wird grundsätzlich die Art und Weise des menschlichen Zusammenlebens verstanden, das auf bestimmten Wertvorstellungen und Verhaltensweisen beruht und somit grundlegende Bedingungsstruktur für ein soziales Miteinander bildet. Der Begriff ‚Unternehmen‘ steht für eine wirtschaftlich selbstständige Organisationseinheit, die eine Miniaturgesellschaft in der Gesamtgesellschaft darstellt und eigene Regeln für ein soziales Miteinander etabliert. 

Unternehmenskultur – oder auch ‚Corporate Culture‘ – wird im Gabler Wirtschaftslexikon als „Gesamtheit gemeinsamer Werte, Normen und Einstellungen, welche die Entscheidungen, die Handlungen und das Verhalten“ des gesamten Unternehmens und seiner Belegschaft nachhaltig prägen verstanden. Die Kultur eines Unternehmens beschreibt somit ein System gemeinsam geteilter Normen, Werte und Symbole, aber auch übergreifende Muster des Denkens, Fühlens und Handelns innerhalb eines Betriebes. Diese Grundgesamtheit der gemeinsamen Werte, Normen und Einstellungen beeinflusst maßgeblich die Entscheidungen, Handlungen und das Verhalten aller im Unternehmen Tätigen. 

Eine Corporate Culture funktioniert immer reziprok – sprich wechselseitig. Somit prägt die Unternehmenskultur nicht nur die Mitarbeiter eines Betriebes, sondern auch umgekehrt: Mitarbeiter produzieren, definieren und vermitteln die Kultur eines Unternehmens auch durch ihr Verhalten und ihre Gewohnheiten. Somit ist letztendlich jede Handlung eines Mitarbeiters kulturell beeinflusst und nimmt gleichzeitig Einfluss auf die Unternehmenskultur.

Schritt 2: Unternehmenskultur entwickeln im IT-Bereich – Die Basics

Wichtig für die Etablierung einer Unternehmenskultur im IT-Bereich ist allem voran Ihr ganz persönliches Mindset. Wenn Sie als Unternehmer einem ‚Fixed Mindset‘ (starre Denkweise) verhaftet sind, glauben Sie, dass grundlegende menschliche Eigenschaften wie Intelligenz oder Talent feste Charakterzüge sind, die sich nicht weiterentwickeln oder verändern können. Durch Ihre starre Denkweise nehmen Sie ungern Herausforderungen an, die ein gewisses Risiko des Scheiterns in sich tragen. Für die Entwicklung einer Unternehmenskultur ist es deshalb unerlässlich, starre Denkweisen über Bord zu werfen und sich ein ‚Growth Mindset‘ (Wachstumsdenken) anzueignen, eine veränderungsfähige Denkweise, durch die Sie sich immer wieder an neue Herausforderungen anpassen können. Die Fähigkeit zur Veränderung eines jeden durch Engagement, gute Strategien und entsprechender Förderung sollte somit Ihre ganz persönliche Ausgangslage für Ihre Unternehmenskultur sein, denn: Nur wenn Sie neben Strukturen, Prozessen und Technologien auch die Art und Weise des Denkens, das ‚Mindset‘ des Unternehmens und die damit zusammenhängende Kultur verändern, wird Ihr Unternehmen langfristig von Erfolg gekrönt sein. 

Vor allem im IT-Sektor ist der Wille (und Mut) zur Veränderung essenziell. Gerade jene schnelllebige Branche muss sich immer wieder grundlegend an Neuerungen anpassen und ‚up-to-date‘ bleiben – und das auch den jeweiligen Unternehmenskulturen zum Ausdruck bringen. Das Akronym ‚VUCA‘, bestehend aus ‚volatility‘ (‘Unbeständigkeit’), ‚uncertainty‘ (‚Ungewissheit‘), ‚complexity‘ (‚Komplexität‘) und ‚ambiguity’ (‘Mehrdeutigkeit’), beschreibt die Merkmale der modernen (Arbeits)Welt und setzt somit den Ton, an den sich eine zeitgemäße und zukunftsfähige Unternehmenskultur anpassen muss. 

Zentraler Gegenstand einer VUCA-gerechten Unternehmenskultur in der IT-Branche sind einerseits die Werte des Unternehmens („Was ist in meinem Unternehmen wichtig, bzw. was soll in meinem Unternehmen wichtig sein?“) und andererseits eine grundlegende Überzeugung und Selbstverständnis („Wofür steht mein Unternehmen?“). Daran schließen sich zwei Kernaufgaben an: Zum einen muss die Unternehmenskultur auf die Anforderungen von externen Veränderungen im Wettbewerb sowie Markt reagieren, zum anderen gilt es, durch eine VUCA-Corporate Culture den internen Zusammenhalt in Ihrem Betrieb zu sichern. Eine Unternehmenskultur ist somit ein unerlässlicher Beitrag zur Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter, aber auch elementar für Ihren unternehmerischen Erfolg. 

Doch wie entwickelt sich nun eine Unternehmenskultur genau? Und welche Faktoren beeinflussen diese? 

Schritt 3: Fünf Prozesse in der Entwicklung einer Unternehmenskultur 

Unternehmenskulturen lassen sich nicht von heute auf morgen entwickeln und einem Betrieb aufzwingen. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen prozessualen Vorgang, an dem verschiedene Faktoren und Gegebenheiten arbeiten und der aus gewissen eingeübten Verhaltensmustern über die Zeit resultiert. 

Welche Werte und Normen für Ihr Unternehmen in den Fokus rücken, ergibt sich meist aus einer (1.) historischen Dimension: Erfahrungswissen und Erkenntnisse der persönlichen, aber auch unternehmerischen Vergangenheit beeinflussen die Taten der Gegenwart und Zukunft. Die Entwicklung einer Unternehmenskultur ist zudem ein hochgradig (2.) emotionaler Prozess: Gespiegelt werden sollten die in der Gesellschaft vertretenen Normen und Werte, um ein positives Bild des Unternehmens zu schaffen. A und O ist somit Konformität mit einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive. 

Daneben ist eine gemeinsame Corporate Culture das Ergebnis der Kommunikation im Unternehmen: Egal ob tatsächlich verbaler Sprechakt oder nonverbale Kommunikation zwischen den Mitarbeitern, im (3.) interaktiven Miteinander entstehen stets gegenseitige Anforderungen, aus denen sich Fixpunkte der Unternehmenskultur ableiten lassen. Letztere funktioniert im Allgemeinen nur dann, wenn alle Mitarbeiter sowohl implizite als auch explizite ‚Spielregeln‘ im Unternehmen akzeptieren und somit (4.) kollektiv an einer Unternehmenskultur gearbeitet werden kann. Viel wichtiger als eine explizit verfasste unternehmensinterne Kultur ist dabei die Umsetzung im gelebten Arbeitsalltag. Eine Unternehmenskultur kann sich nur etablieren, wenn alle existierenden Annahmen und Gewohnheiten – obwohl nur (5.) implizit entwickelt – von allen Mitarbeitern verinnerlicht werden, sodass diese zu festen Normen im Arbeitsprozess werden.

Schritt 4: Corporate Culture: Welche Faktoren nehmen entscheidenden Einfluss?

Die Entwicklung einer Unternehmenskultur wird von verschiedenen externen Faktoren beeinflusst, die aus wirtschaftlichen, sozialen und politischen Kontexten entspringen. 

Ein wichtiger Faktor ist beispielsweise die wachsende Globalisierung und die damit zusammenhängende zunehmende Internationalisierung. Diese sorgen für immer komplexer werdenden wirtschaftliche Verflechtungen, die es in Unternehmen zu berücksichtigen gilt. Zudem nimmt das Tempo der sozialen, privaten und kulturellen Veränderungen weiter zu – und Unternehmenskulturen müssen hier mithalten können. Neben der Globalisierung nimmt aber auch die gesellschaftliche Konstitution Einfluss auf Unternehmenskulturen: Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die in vielen Branchen zunehmend zu Leistungsdruck und psychischer Belastung führt. Das wirkt sich im Unternehmen messbar negativ auf die Gesundheit und die Motivation der Beschäftigten aus und muss in der Unternehmenskultur aktiv in Angriff genommen werden. 

Eine weitere Herausforderung bildet der demographische Wandel: Das Renteneintrittsalter wird immer höher, was einerseits spürbare Auswirkungen auf eine (altersgerechte) Gestaltung des Arbeitsplatzes und die Gesundheitsvorsorge im Unternehmen hat. Generation Y hat dementgegen ganz andere Erwartungen an den Arbeitsalltag: Hier liegt der Fokus zunehmend auf einer gesunden Work-Life-Balance. So gilt es, in der Unternehmenskultur verschiedene Generationen und deren Vorstellung von Arbeit im Unternehmen in Einklang zu bringen. Doch nicht nur Altersdifferenzen müssen zufriedenstellend überbrückt werden, auch die noch immer meist mangelhafte Gleichstellung der Frauen nimmt Einfluss, wenn es darum geht, eine Unternehmenskultur zu entwickeln. Meist müssen Unternehmen komplett umstrukturiert und die Personalstrategie langfristig verändert werden, um für mehr Chancengleichheit zu sorgen. 

Schritt 5: Was sagt die Wissenschaft? Verschiedene Unternehmenskultur-Modelle

Die Entwicklung einer Unternehmenskultur im IT-Bereich ist kein einfaches Unterfangen und benötigt einen fundierten theoretischen Grundbau, um auch in der Praxis Erfolge zu verzeichnen. Längst gibt es im Bereich des Unternehmensmanagements Modelle und Theorien, die sich mit der Wissenschaft hinter einer Corporate Culture auseinandersetzen.

Der US-amerikanische Organisationspsychologe Edgar Schein geht in seiner Theorie davon aus, dass eine Unternehmenskultur aus drei wesentlichen Ebenen besteht: Die (unbewusste und unsichtbare) Basis bilden die ‚Grundannahmen‘, die aus grundlegenden Verhaltensmustern, Weltanschauungen und erlernten sozialen Grundnormen, die nicht mehr hinterfragt werden, bestehen. Dagegen vertritt die zweite Ebene (teilweise sichtbare, teilweise unbewusste) Werte und Normen, die sich aus den Grundannahmen ableiten und Verhaltensstandards und -richtlinien bieten, die im Unternehmen – bewusst und unbewusst – gelebt werden. Auf der dritten Ebene siedeln sich (sichtbare, aber interpretationsbedürftige) Artefakte an, die als Ergebnis der zweiten Stufe zu einem Symbolsystem aus Verhaltensmustern und Artefakten werden. 

Ein zweites Modell teilt die verschiedenen Bestandteile einer funktionierenden Unternehmenskultur nicht in Ebenen ein, sondern geht von einer sichtbar-unsichtbar Dichotomie aus. Edward T. Hall nennt diese Theorie das ‚Eisbergmodell‘ (1976). Der Teil des Eisbergs (Sinnbild für die Unternehmenskultur) über Wasser steht für die sichtbaren Elemente der Unternehmenskultur, beispielsweise ein Leitbild, strategische Zielsetzungen, die Räumlichkeiten des Unternehmens, Auftreten der Mitarbeiter sowie gesprochene und geschriebene Worte. Doch der weitaus größere Anteil des Eisbergs liegt bekanntlich unter Wasser – somit liegen auch die Strukturen der Unternehmenskultur größtenteils im Verborgenen. Dabei lenken eben jene nicht sichtbaren Elemente die sichtbaren und treiben diese an – dazu gehören beispielsweise verdeckte Regeln, Beziehungen, Einstellungen und Denkhaltungen, Werte, Wahrheitsempfinden sowie individuelle menschliche Stärken und Schwächen.

Unternehmenskultur & Cultural Fit | TechMinds

Tom Peters und Robert H. Waterman konzipieren ihre Theorie der Unternehmenskultur als 7-S-Modell (In Search of Excellence, 1982), das aus drei harten und vier weichen Faktoren besteht, die die sieben Standbeine des unternehmerischen Erfolgs abbilden. Die harten Faktoren ähneln dem sichtbaren Teil des Eisbergs: Sie können offengelegt werden und sind greif- bzw. nachvollziehbar. Dazu gehören ‚Strategy‘, ‚Structure‘ und ‚Systems‘ – zu deutsch die Strategie, die Struktur und das System des Unternehmens. Demgegenüber sind die weichen Faktoren abstrakter und unterliegen einem kontinuierlichen Anpassungsprozess. Die vier weichen S-Faktoren sind ‚Shared Values‘, ‚Skills‘, ‚Staff‘ und ‚Style‘ – also gemeinsame Werte, Fähigkeiten, Mitarbeiter und die Art und Weise der Führung des Unternehmens. 

Sie sehen – wissenschaftlich bzw. theoretisch gesehen ist jede Unternehmenskultur ähnlich aufgebaut: Es gibt einen gemeinsamen Nenner an ‚unsichtbaren‘, unbewussten Werten, die gelebt werden, ohne sie wirklich benennen zu können. Auf der anderen Seite gibt es einen großen Teil, der sicht- und greifbar ist und explizit – sowohl nach innen als auch nach außen – artikuliert werden kann. Wenn Sie eine Unternehmenskultur im IT-Bereich entwickeln wollen, sollten Sie versuchen, vier Themensäulen zu integrieren: (1) Führung (Mitarbeiterorientiert, organisierte Strukturen, Motivation), (2) Chancengleichheit & Diversität (Diversity Management, Generationen zusammenbringen, Individuen achten), (3) Gesundheit (physische und psychische Förderung) und (4) Wissen & Kompetenz (Personalentwicklung, Talentförderung, Wissenstransfer, Lebenslanges Lernen). 

Schritt 6: Unternehmenskultur entwickeln im IT-Sektor – Status quo-Analyse als Startschuss

Nachdem Sie sich theoretisch-wissenschaftliches Hintergrundwissen angeeignet haben, geht es daran, den Status quo im Unternehmen zu analysieren. An welchen Stellen offenbaren sich bereits sichtbare Werte und Normen, die Teil Ihres Arbeitsalltags im Unternehmen sind? Was ist Ihnen wichtig und worauf legen Ihre Mitarbeiter besonders wert? Gibt es bereits feste Strukturen, die in eine Unternehmenskultur übernommen werden können? Während der Analyse sollten Sie die gesamte Art und Weise des Alltags im Unternehmen genau unter die Lupe nehmen und sämtliche Abläufe und Ordnungen reflektieren. 

#1. Der Alltag im Unternehmen

Fragen Sie sich: Wie ist die Atmosphäre im Unternehmen und der Belegschaft? Was zeichnet den Umgang mit Ihren Mitarbeitern aus? Wie ist der Umgang untereinander? Sind alle motiviert und arbeiten gerne in Ihrem Unternehmen?

#2. Konfliktbewältigung

Ihr aktueller Umgang mit Konflikten spiegelt nicht nur einen Teil ihrer (bisher nicht ausgearbeiteten) Unternehmenskultur, sondern prognostiziert außerdem, wie Sie im Unternehmen auch mit größeren Schwierigkeiten oder Krisen umgehen. Werden Konflikte offen kommuniziert oder eher verschwiegen? Bemühen sich Ihre Mitarbeiter, Konflikte zu beheben? Wie wird in Konfliktsituationen kommuniziert? Wird der gegenseitige Respekt gewahrt und wird sich einander zugehört? 

#3. Bestandsaufnahme Arbeitsbedingungen

Natürlich ist nicht nur die Art und Weise des gemeinsamen Arbeitsalltags entscheidend, sondern auch die grundlegenden Basics der Arbeit: Haben all Ihre Mitarbeiter ausreichend Platz? Sind die Arbeitsplätze entsprechend der Anforderungen an Ihre Mitarbeiter ausgestattet? Ist die Technik auf dem aktuellen Stand? Haben Sie Mitarbeiter-Benefits wie Kaffee oder Obst? Werden Arbeitszeiten erfasst?

#4. Ideen- und Feedbackkultur

Fragen Sie sich unbedingt auch, wie viel Mitsprache Ihre Mitarbeiter im Unternehmen anbringen können. Dürfen Ihre Mitarbeiter eigene Ideen vorschlagen und diese auch umsetzen? Haben sie den Mut, eigene Ideen zu verwirklichen oder ist die Angst vor Fehlern größer? Geben Sie regelmäßig Feedback und wenn ja, wie? Wie nehmen Ihre Mitarbeiter Ihre Rückmeldung auf? 

#5. Status quo der Kommunikation

Ein wichtiger Teil Ihrer zu entwickelnden Unternehmenskultur ist die Art der Kommunikation im Unternehmen. Wie kommunizieren Sie Personalentscheidungen, neue Entwicklungen, Innovationen oder Veränderungen im Unternehmen? Wie viel wird miteinander gesprochen? Wird nur das nötigste kommuniziert oder gehen Sie im Unternehmen offen auf andere zu? 

Schritt 7: Unternehmenskultur entwickeln­ – Sieben Dinge, die Sie im IT-Bereich unbedingt integrieren müssen

Damit Sie nun endlich Ihre Unternehmenskultur im IT-Sektor entwickeln und aufs Papier bringen können, wollen wir Ihnen sieben Dinge mit an die Hand geben, die Sie dabei unbedingt beachten und in Ihre Konzeption integrieren sollten. 

#1. Ihre Visionen bilden die Basis Ihrer Unternehmenskultur

Die Vision Ihres Unternehmens ist Ihr Markenzeichen, Ihr Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt – und Basis Ihrer Unternehmenskultur. Eine Vision muss auf alle Fälle mehrere Jahre beständig sein und vor allem in der IT-Branche auch das Auf und Ab verschiedener Trends und technologischer Neuerungen mitmachen und Substanz bewahren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Vision klar formulieren und für Ihre Mitarbeiter so eine Basis ihrer Arbeitsmotivation schaffen. Ihnen liegt viel daran, dass auch Ihre Führungskräfte Ihre Vision mittragen? Holen Sie diese doch als Impulsgeber mit an Bord und formulieren Sie gemeinsam eine klare Vision und ein motivierendes Leitbild. Vergessen Sie dabei nicht: Eine Vision sollte immer realistisch und alltagstauglich umsetzbar sein. Nur so erreichen Sie eine echte Signalwirkung und leiten Ihr Unternehmen zukunftsorientiert. 

Aus Ihrer Vision können Sie im Anschluss klare Ziele und Strategien ableiten, die alle Mitarbeiter überzeugen und für mehr Identifikationspotential in Ihrem Unternehmen sorgen. Verbinden Sie Ihre Vision mit dem Hier und Jetzt und setzen Sie konkrete Ziele für verschiedene Zeiträume, denn: Ohne ein definiertes Vorhaben geht der Arbeitsfokus verloren. Ein klarer, gemeinsamer Zweck, der über dem Arbeitsalltag steht und so eine fixe Intention des Unternehmens deklariert, legitimiert nebenbei auch Arbeit und Existenz Ihres Betriebes. Wenn Sie Ziele, Visionen und Strategien formulieren, sollten Sie darauf achten, klare Begrifflichkeiten zu verwenden und einfache, verständliche und dennoch inspirierende Worte zu wählen, um alle Mitarbeiter damit zu erreichen. So werden Ihre persönliche Vision und die Ziele Ihres Unternehmens zu einem starken Erfolgswerkzeug.

#2. Bieten Sie Flexibilität

Ein wichtiger Tipp, den Sie befolgen sollten, wenn Sie eine Unternehmenskultur entwickeln, ist der Punkt ‚Flexibilität‘. Ihre Mitarbeiter werden sich im Betrieb nur dann zu Hause fühlen und sich mit den dort vertretenen Werten und Normen identifizieren, wenn die Arbeit (und die Unternehmenskultur) zu ihren persönlichen Lebensumständen passt. 

Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte sollten also unbedingt Teil Ihrer Unternehmenskultur sein. Mehr Flexibilität bedeutet in den meisten Fällen, dass Ihre Mitarbeiter motivierter und ausgeglichener sind, da sie ihr Privatleben problemlos mit dem Arbeitsalltag verbinden können. Dabei kommen verschiedene Arbeitszeitmodelle sowie remote-Lösungen infrage: (a) Gleitzeit: Ihre Mitarbeiter können innerhalb eines gewissen Zeitrahmens den Beginn und das Ende ihres Arbeitstages frei wählen, sind allerdings während einer festgesetzten Kernarbeitszeit immer am Arbeitsplatz. (b) Wenn Sie im Unternehmen viel Projektarbeit haben, kann sich auch das Funktionsarbeitszeitmodell lohnen. Hier gibt es keine festen Arbeitszeiten mit Anwesenheitspflicht, einzig das Ergebnis der projektbezogenen Arbeit zählt – das Zeitkontingent ist dabei zu vernachlässigen. 

(c) Als flexible Arbeitslösung bietet sich zudem das Job-Sharing-Modell an. Zwei Personen, die gut miteinander harmonieren und vergleichbare Qualifikationen aufweisen, teilen sich hierbei eine Stelle. Oft ist diese Variante vor allem für junge Mütter interessant, die weiterhin in einer Führungsposition arbeiten wollen und so gemeinsam einen Job bekleiden. (d) Spätestens seit der Covid19-Pandemie ist die vierte Strategie – das Homeoffice – im Berufsalltag angekommen. Durch Homeoffice-Vereinbarungen bieten Sie Ihren Mitarbeitern nicht nur zeitliche Flexibilität, sondern zusätzlich auch Ortsunabhängigkeit. Moderne Techniken wie Videokonferenzen, Cloud-basierte Programme etc. schaffen so ein remote-Office, das Ihre Mitarbeiter zufriedenstellt und Sie zu einem modernen, attraktiven Arbeitgeber macht. 

#3. Fördern Sie Ihre Mitarbeiter

Ihre Mitarbeiter sind bekanntlich Ihr wichtigstes Gut, wenn es um den unternehmerischen Erfolg geht. Deshalb sollte auch die Förderung zur individuellen Entwicklung Ihrer Mitarbeiter fester Bestandteil in der Unternehmenskultur und Ihrer täglichen Arbeit als Unternehmer sein: Sie müssen Denkweisen, Stärken und Schwächen Ihrer Angestellten kennen, um ihre Talente zu fördern und Ihre Mitarbeiter effizient für die Ziele des Unternehmens einsetzen zu können. Orientieren Sie sich hierbei an der ‚Triple-A-Methode‘ als Basiskonzept der Mitarbeiterführung, das auf Aufmerksamkeit, Anerkennung und Anregung gegenüber den Angestellten basiert. Einen Fokus sollten Sie unbedingt auch auf die Förderung schwacher Mitarbeiter legen.   

Zudem sollten Sie Ihren Mitarbeitern ausreichend Freiräume für selbstbestimmtes Arbeiten lassen, wenn Sie eine Unternehmenskultur entwickeln. Je mehr sich Ihre Arbeitnehmer mit eigenen Ideen und Plänen einbringen, desto höher die Motivation und erfolgreicher das gesamte Unternehmen. Können sich Mitarbeiter einbringen und hinsichtlich ihrer Stärken spezialisieren, werden sie zu einzigartigen und unersetzbaren Gliedern Ihrer Erfolgsgeschichte. Bieten Sie Ihrer Belegschaft deshalb nicht nur die Möglichkeit, sich beruflich weiterzubilden, sondern lassen Sie sie Sinnhaftigkeit im Arbeitsalltag erkennen. Zudem legen vor allem auch jüngere Generationen vermehrt Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz sowie die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung – auch diese Aspekte sollten also in Ihrer Unternehmenskultur vertreten sein. 

#4. Gesundheit als A und O der Unternehmenskultur 

Natürlich sollten Sie bei der Entwicklung Ihrer Unternehmenskultur nicht nur an das Wohlergehen des Betriebes, sondern auch der Mitarbeiter und deren Gesundheit denken. Egal ob Bürojob oder harte körperliche Arbeit, jeder Beruf birgt gewisse Gesundheitsrisiken, denen Sie als Unternehmer entgegenwirken sollten. Das ist sogar steuerrechtlich vorgesehen: Pro Arbeitnehmer können Sie bis zu 500 Euro steuerfrei in dessen Gesundheit investieren – beispielsweise in Form von Ernährungsberatung, Sportkursen, Maßnahmen zur Stressbewältigung und Entspannung oder auch Suchtprävention.

Die Gesundheit fördern Sie in Ihrer Unternehmenskultur auch durch die richtige Ausstattung der Arbeitsplätze. Achten Sie auf ergonomische Stühle und höhenverstellbare Schreibtische sowie Tastaturen, Bildschirme usw., die auf die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter zugeschnitten sind. Von aktiver Gesundheitsförderung profitieren beide Parteien: Sie freuen sich über agile Arbeitnehmer, die weniger Krankheitstage verzeichnen, Ihre Mitarbeiter sind dafür motivierter und fühlen sich wertgeschätzt, wodurch ihre Loyalität zum Unternehmen gesteigert wird. 

#5. Reden, Reden, Reden – und das auch in der Unternehmenskultur fest verankern!

Regeln der Kommunikation sind bekanntlich unerlässlich im zwischenmenschlichen Umgang – auch im beruflichen Miteinander – und gehören somit zum Kern jeder Unternehmenskultur. Zudem wirkt sich die Art der Kommunikation auf die Stimmung im Büro aus und somit auch direkt auf Ihre Mitarbeiter. Als Unternehmer liegt es an Ihnen, Regeln der Kommunikation tagtäglich im Betrieb vorzuleben: Hören Sie Ihren Mitarbeitern aktiv zu, sprechen Sie klar und konstruktiv und überzeugen Sie mit einer positiven Grundhaltung. Ganz entscheidend ist dabei, dass Sie regelmäßig mit allen Mitarbeitern kommunizieren und niemanden außen vor lassen.

Dieser Aspekt inkludiert außerdem, dass jeder im Betrieb eine klare Rolle und Position im Team zugewiesen bekommt und einnimmt. Nur wenn jeder Mitarbeiter seinen Platz im Unternehmen kennt und Aufgaben klar kommuniziert werden, können ineffiziente Diskussionen vermieden und die allgemeine Produktivität gesteigert werden.

Eine gute Feedbackkultur sollte unbedingt ebenfalls einen Platz in Ihrer Unternehmenskultur erhalten. Durch regelmäßige Rückmeldung halten Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden und können so einerseits wertschätzen und loben, auf der anderen Seite aber auch Verbesserungsbedarf ansprechen. Dabei sollten Sie stets eine konstruktive Gesprächsatmosphäre schaffen und darauf achten, dass beide Parteien mit einem positiven Gefühl aus dem Gespräch gehen.

#6. Elementare Werte: Transparenz, Vertrauen und Offenheit

Besonders im IT-Bereich gehört es zum Entwickeln einer Unternehmenskultur, Werte wie Transparenz, Vertrauen, Offenheit und eine gute Fehlerkultur darin aufzunehmen, denn: Diese sind entscheidende Faktoren, die das Wachstum Ihres Unternehmens beeinflussen. Setzen Sie deshalb auf eine transparente Kommunikation, offene Gespräche und ein vertrauensvolles Miteinander. Auch typische ‚Tabuthemen‘ wie Gehälter der Mitarbeiter haben in einem transparenten Unternehmen nichts mehr zu suchen. 

Zudem sollte in Ihrem Betrieb keine Angst vor Fehlern herrschen: Eine Fehlerkultur gehört heute in jede moderne Corporate Culture – vor allem auch im IT-Sektor. Dadurch können Sie Mut und Risikobereitschaft Ihrer Mitarbeiter stärken, sodass diese gerne neue Herausforderungen annehmen werden. Das fördert ganz nebenbei einerseits die Mitarbeitermotivation und deren Engagement, andererseits aber auch die Produktivität und Innovationskraft des gesamten Unternehmens. 

#7. Unternehmenskultur entwickeln und leben: Sie sind das große Vorbild!

Jede Unternehmenskultur muss gelebt werden, damit sie wirklich im Arbeitsalltag ankommt. Genau das ist Ihre Aufgabe als Unternehmer: Sie sind das Vorbild und müssen genau das vorleben, was Sie von Ihren Mitarbeitern erwarten. Inspirieren Sie Ihre Arbeitnehmer tagtäglich und arbeiten Sie gemeinsam mit ihnen auf ein Ziel hin, das alle an einem Strang ziehen lässt. Bleiben Sie flexibel, im Fluss der Veränderung und vor allem konsequent: Was Ihrerseits angekündigt wird, sollte auch durchgezogen werden – nur so können Ihre Mitarbeiter lernen, Sie einzuschätzen und sich auf Ihr Wort zu verlassen. Bringen Sie jeden Tag eine positive Grundhaltung ins Unternehmen, erkundigen Sie sich nach dem persönlichen Befinden Ihrer Mitarbeiter (nicht nur floskelhaft!) und bewahren Sie auch in stürmischen Zeiten die Ruhe. So etablieren Sie ohne Probleme Ihre Unternehmenskultur.

Unternehmenskultur im Eisbergmodell | TechMinds

Fazit

Eine Unternehmenskultur zu entwickeln hat es – wie Sie gelesen haben – in sich: Viele verschiedene Schritte sind dabei zu berücksichtigen, wissenschaftlicher Background und selbstreflexive Analysen müssen Raum finden und auch Ihre ganz persönliche Vision des Unternehmens ist ausschlaggebend. Vor allem im in die Zukunft ausgerichteten IT-Bereich muss auch Ihre Unternehmenskultur Werte und Normen einer schnelllebigen Zeit beinhalten und festhalten, um Ihren Betrieb zukunftsfähig zu gestalten (Stichwort VUCA). 

Unser Leitfaden zur Entwicklung einer Unternehmenskultur gibt Ihnen bereits wichtige Themen und Diskurse mit an die Hand, die Ihre Corporate Culture unbedingt beinhalten bzw. berücksichtigen sollte. Neben klar artikulierten Zielen und konkreten Visionen, die die gesamte Belegschaft an einem Strang ziehen lässt, gehören vor allem auch persönliche Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter fest in die Unternehmenskultur: Flexible Arbeitszeiten, die individuelle Förderung und ein Fokus auf die Gesundheit sind schon einmal gute Ansatzpunkte. Zudem schaffen eine geregelte Kommunikation, eine Fehlerkultur sowie Transparenz ein vertrauensvolles Miteinander im Betrieb, das sich positiv auf die Motivation der Mitarbeiter und den Unternehmenserfolg im Allgemeinen auswirkt. 

Sie als Unternehmer übernehmen im Prozess des Etablierens einer neuen Führungskultur eine essenzielle Aufgabe, denn: Eine Unternehmenskultur lässt sich nicht aufzwingen, sondern muss gelebt werden. Und zwar Top-Down: Die Corporate Culture beginnt im Top-Management und zieht sich dann durch alle Ebenen. Nur wenn Sie und andere Führungskräfte die festgelegten Werte und Normen leben, kann sich eine Unternehmenskultur etablieren und Ihr Unternehmen von Erfolg gekrönt werden. 

Das beweist auch eine Studie von Heidrick Consulting aus dem Jahr 2020: Im Schnitt waren sich nur 16 Prozent der CEOs von 500 befragten Unternehmen sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg und einer aktiven Unternehmenskultur gibt. Über drei Jahre hinweg gemessen, erreichten diejenigen der 500 weltweit analysierten Betriebe, die besonders großen Wert auf eine gelebte Unternehmenskultur legen, ein Wachstum von 9,1 Prozent. Die restlichen 84 Prozent wuchsen dagegen nur 4,4 Prozent in drei Jahren. Finanzieller und damit auch unternehmerischer Erfolg gehen also Hand in Hand mit Ihrer Unternehmenskultur. 

8 Must-haves für eine positive Unternehmenskultur | TechMinds

Florenz Klasen | TechMinds Personalberatung Team

AUTOR DES BEITRAGS

Florenz Klasen

Der gebürtige Hamburger, Florenz Klasen, studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Hamburg und Birmingham. Zunächst arbeitete Herr Klasen im Projektmanagement des internationalen Tech-Konzerns NXP und als IT-Unternehmer in einem App-Startup, wo er Teams zum Erfolg führte. 

Die TechMinds Personalvermittlung ist aus dieser Leidenschaft entstanden: Großartige Teams für zukunftsweisende Tech & IT Projekte zusammenzuführen. Herr Klasen wird Ihr zentraler Ansprechpartner & Headhunter rund um Ihre Personalsuche sein.

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