Wie Sie eine gute IT-Stellenanzeige schreiben

Gute IT-Stellenanzeige-TechMinds-Personalberatung

In Zeiten der digitalen Transformation sind IT-Fach- und Führungskräfte gefragt wie nie. Für HR-Abteilungen in Unternehmen bedeutet dies, dass sie in Sachen IT-Recruiting bestmöglich aufgestellt sein müssen. Zum vielfältigen Maßnahmen-Katalog im Recruiting zählt dabei vor allem auch eine gute IT-Stellenanzeige. Da IT-Professionals eine besondere und stark nachgefragte Zielgruppe sind, gilt es hier spezielle Regeln zu beachten. Wir zeigen Ihnen, was eine gute Stellenausschreibung im IT-Bereich ausmacht, wie Sie eine Stellenanzeige schreiben sollten, um maximale Aufmerksamkeit zu generieren und wie auch die Optik der Anzeige einen möglichen Kandidaten beeinflusst. 

Gute Tech- und IT-Stellenanzeige: Wichtigste Maßnahme im Recruiting-Prozess

Eine gute IT-Stellenanzeige gehört zu den Standardmaßnahmen im IT-Recruiting-Prozess. Nach wie vor ist sie wichtigstes Mittel, um die Aufmerksamkeit der passenden Kandidaten zu generieren und offene Vakanzen zu besetzen. Stellenanzeigen sind oftmals der erste Kontakt des potenziellen neuen Mitarbeiters zum Unternehmen – der erste Eindruck ist deshalb entscheidend. Fehlen in der Anzeige wichtige Informationen, bleiben essentielle Fragen offen – erregt sie keine Aufmerksamkeit, bleiben Kandidaten aus – mit fatalen Folgen.

Der Bewerbermarkt hat sich insbesondere im Tech- und IT-Bereich stark gewandelt. Konnten vor einigen Jahren noch die meisten Stellen über IT-Stellenausschreibungen (nach dem Motto „Post and Pray“) besetzt werden, mangelt es heute für den Großteil der vakanten Positionen an ausreichend qualifizierten Bewerbungen. Der zunehmende Bedarf an Arbeitskräften einer wachsenden Branche einerseits und der Tech- & IT-Fachkräftemangel andererseits kommen in diesem Kontext deutlich zum Tragen.

Als Konsequenz werden seit einigen Jahren zunehmend Maßnahmen eingesetzt, die den passiven Bewerbermarkt ansprechen, beispielsweise das Active Sourcing oder Headhunter engagieren. Damit auch Stellenanzeigen noch als IT-Recruiting-Mittel mithalten können, müssen sie sowohl optisch als auch inhaltlich an die neuen Bedürfnisse des Bewerbermarktes angepasst werden.

Nachfolgend haben wir für Sie einen Überblick erstellt, wie eine gute IT-Stellenanzeige aussehen sollte, um Ihre Zielgruppe ideal anzusprechen.

Stellenausschreibung IT – Die Candidate Experience startet bereits mit der Stellenanzeige

Für eine gute IT-Stellenanzeige ist ein ansprechender und strukturierter Aufbau zielführend. Es ist wichtig, dass die Stellenbeschreibung sowohl inhaltlich als auch optisch überzeugt.

Gute IT-Stellenanzeigen müssen alle wichtigen Informationen in einem knappen Text verpacken, unter anderen Anzeigen herausstechen und mögliche Interessenten vom Unternehmen überzeugen. Nicht fehlen darf ein klarer Call-to-Action, der im Idealfall in einer Bewerbung eines Kandidaten mündet. 

Hilfestellung für einen gelungen Aufbau von IT-Stellenanzeigen bietet das bereits 1898 von Elmo Lewis entwickelte AIDA-Prinzip, das Menschen zu Handlungen bewegt und noch heute eine bewährte Formel aus dem Marketing ist:

A (Attention):

Zunächst ist es das Ziel, die Neugier und das Interesse des Lesers und potentiellen Kandidaten zu wecken. Dies gelingt Ihnen mit einer aussagekräftigen Überschrift und einem ansprechenden sowie übersichtlichen Design.

I (Interest):

Im Untertitel oder den ersten Sätzen der Stellenanzeige sollte die ausgeschriebene Position näher beschrieben werden. Stellen Sie sich hierzu am besten selbst die Frage „Wen suchen wir?“ und beantworten diese dann so genau wie möglich: Welche Position wird angeboten? Welchen Umfang (Vollzeit/Teilzeit/Werkstudent) hat die Stelle? Handelt es sich um einen befristeten oder unbefristeten Vertrag? Beschreiben Sie die Aufgaben und den Arbeitsalltag möglichst anschaulich, lebhaft und detailliert. Ihr Text muss interessante Kandidaten dazu animieren, bis zum Schluss weiterzulesen.

D (Desire):

Aus einem vagen Interesse sollte während des Leseprozesses der Wunsch im Kandidaten entstehen, sich für diese Position bewerben zu wollen. Was können Sie Ihren Mitarbeitern neben spannenden Aufgaben noch bieten? Stellen Sie Ihr Unternehmen vor und zeigen Sie die Vorteile und Mitarbeiter-Benefits auf, die den Arbeitsalltag in Ihrem Betrieb einzigartig macht. 

A (Action):

Die letzte Hürde, die ein interessanter Kandidat am Ende der Stellenanzeige nehmen muss, ist die tatsächliche Bewerbung. Dabei gilt: Gestalten Sie den Bewerbungsprozess so einfach wie möglich. Deshalb sollte am Ende der IT-Stellenanzeige stets die zuständige Ansprechperson und deren Kontaktdaten vermerkt werden. Nennen Sie auch E-Mail- und Postadresse sowie die für die Bewerbung erforderlichen Unterlagen. So erhöhen Sie die Chance, dass ein interessanter Kandidat direkt zu seinen Bewerbungsunterlagen greift und in Aktion tritt.

AIDA Prinzip für IT-Stellenanzeigen | TechMinds

Um Ihre IT-Stellenanzeige auch inhaltlich gut zu strukturieren und ideal zu formulieren, sollten Sie vorab eine Candidate Persona erstellen – so können Sie Ihre Annonce exakt auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe zuschneiden. Ihre Anzeige muss den intrinsischen Wunsch nach einer Bewerbung im Kandidaten wecken, deshalb dürfen im Hauptteil keine Unklarheiten entstehen und Fragen offen bleiben: Was will Ihre Candidate Persona in der IT-Stellenanzeige erfahren? Um inhaltlich eine ideale Reihenfolge für den Aufbau der Annonce zu finden, können Sie sich an den 5-W-Fragen orientieren: Wer sind wir (das Team/Unternehmen)? Was erwarten wir? Wen suchen wir? Was bieten wir? Wie können sich Kandidaten bewerben?

Wir begleiten Sie nun Schritt für Schritt durch die ideale Stellenanzeige im IT-Bereich. 

1. Gute Stellenanzeigen IT: Der Titel ist ausschlaggebend!

Wenn Sie eine gute Stellenanzeige schreiben wollen, steht ein aussagekräftiger, klarer und präziser Titel an erster Stelle. Sie sammeln bereits Pluspunkte, wenn auf den ersten Blick klar wird, worum es geht. Das weckt die Aufmerksamkeit des Lesers und macht ihn neugierig auf weitere Details. Relevante Informationen, die der Titel Ihrer Stellenanzeigen enthalten sollten, umfassen Details zur ausgeschriebenen Position, dem erforderlichen Erfahrungslevel, wesentliche Technologien und bestenfalls ein Alleinstellungs- oder Unterscheidungsmerkmal. Hier zwei Beispiele:

  • Senior C++ Entwickler (m/w/d) Autonomes Fahren – Agiles Team – Remote möglich
  • Team Lead (m/w/d) Cloud Infrastructure für interne Startup-Abteilung

Priorisierung der Elemente einer Stellenanzeige | TechMinds

2. Unternehmensinfos Stellenausschreibung IT: Präsentieren Sie eine starke Arbeitgebermarke!

Im Abschnitt über Ihr Unternehmen müssen Sie Ihre starke Arbeitgebermarke artikulieren und herausarbeiten: Was macht Ihr Unternehmen anders als die anderen? Zudem sollten Sie beschreiben, in welcher Branche Ihr Unternehmen tätig ist, welche Dienstleistungen oder Produkte angeboten werden, welche Erfolge Sie aufweisen können und welche Ziele und Visionen das Unternehmen verfolgt. 

Besonders spannend ist es für IT-Kandidaten, wenn Sie ihnen relevante Einblicke in die Unternehmenskultur (Stichwort: Siezen oder Duzen) und -philosophie, den Aufbau und die Größe der IT-Abteilung sowie die verwendeten Technologien geben. Vielen IT-Spezialisten ist das Umfeld besonders wichtig, in dem sie arbeiten. Deshalb ist es für eine gute Stellenanzeige im IT-Bereich ratsam, bereits das Team, die Projekte und Arbeitsweise vorzustellen. 

3. Essentiell in Tech-Stellenanzeigen: Aufgaben und Anforderungen

Gemeinsam mit dem Einblick in das Arbeitsumfeld bilden die zukünftigen Aufgaben das Kernelement einer guten IT-Stellenanzeige. Die Tätigkeitsbeschreibung kommt vor den Anforderungen und gibt dem Leser eine Vorstellung vom Arbeitsalltag. Versuchen Sie hier, so konkret wie möglich zu sein und stellen Sie heraus, in welchem Kontext die Position im Unternehmen angesiedelt und wie wichtig die beschriebene Rolle für den Erfolg des Unternehmens ist. Im Anschluss an die Aufgaben werden die Anforderungen aufgeführt bzw. das gesuchte Profil beschrieben. Formulieren Sie auch hier möglichst klar und präzise und versuchen Sie, auf gängige Floskeln zu verzichten. 

In guten Tech-Stellenanzeigen sind die Anforderungen optimal auf die Aufgaben abgestimmt. Beispiel: Sie setzen für Ihre Position Expertenwissen in der Programmiersprache Java voraus? Dann sollten Sie in den Aufgaben deutlich machen, wo diese Kenntnisse zum Einsatz kommen. Gleiches gilt für Soft Skills wie Kommunikations- und Teamfähigkeit. Fassen Sie sich im Abschnitt über Qualifikationen und Kenntnisse so kurz wie möglich. Verzichten Sie auch hier auf Standardfloskeln.

Der Kandidat sollte sich nicht von einer langen Anforderungsliste erschlagen, sondern sich vor allem von der beschriebenen Aufgabe herausgefordert fühlen. Versuchen Sie daher die Must-have Qualifikationen auf etwa drei bis vier Skills zu beschränken und nennen Sie weitere drei bis vier Fähigkeiten und Technologien in einem klar getrennten Unterabschnitt als Nice-to-haves. Grundsätzlich sollten Sie – auch innerhalb der Unterabschnitte (Must-have und Nice-to-have) – mit der jeweils wichtigsten Anforderung beginnen und die weiteren in absteigender Reihenfolge aufzählen. Konzentrieren Sie sich dabei auf das Wesentliche und nehmen Sie Abstand von übertriebenen Erwartungen, die interessanten Kandidaten vor den Kopf stoßen und abschrecken.

4. Stellenanzeigen IT Bereich: Diese Vorteile und Benefits sollten Sie aufnehmen

In diesem Abschnitt gilt es, dem Kandidaten die Position und Ihr Unternehmen schmackhaft zu machen. Sie können in Zeiten des ‘War for Talents’ nicht davon ausgehen, dass allein eine spannende Aufgabe einen Kandidaten überzeugt, sich auf eine Stelle zu bewerben. Dafür hat er als IT-Spezialist in der Regel eine zu große Auswahl an ähnlich spannenden Aufgaben bei anderen Arbeitgebern. Daher sollten Sie in einer guten Stellenanzeige im IT-Bereich auch die für Ihr Unternehmen spezifischen Vorteile und Benefits auflisten

Sehen Sie diesen Bereich der Stellenbeschreibung als Möglichkeit, den Kandidaten noch einmal direkt anzusprechen und von Ihrem Unternehmen zu überzeugen. Was bieten Sie – im Gegensatz zu anderen Arbeitgebern? Gibt es Annehmlichkeiten wie kostenlose Getränke, Obst oder eine Kantine? Bieten Sie Ihren Mitarbeitern einen Mobilitätszuschuss? Wie sieht es aus mit finanziellen Vorteilen, beispielsweise einer betrieblichen Altersvorsorge oder einer Gewinnbeteiligung? 

Darüber hinaus können Sie hier auch noch einmal auf die Besonderheiten Ihrer Unternehmenskultur eingehen. Was zeichnet Ihr Unternehmen aus? Was macht die Arbeitsatmosphäre so besonders? Sprechen Sie dabei Ihre Zielgruppe direkt an – schließlich muss ein potenzieller Kandidat nicht nur beruflich, sondern auch auf persönlicher Ebene zu Ihrem Unternehmen passen. Gehen Sie hier ruhig einmal in sich und überlegen, warum Sie selbst gerne in diesem Unternehmen arbeiten.

5. Call-to-Action: Skizzieren des Bewerbungsprozesses in Tech-Stellenanzeigen

Ist bis hierhin alles nach Plan verlaufen, bleibt beim Kandidaten nur noch eine Frage offen: Wie kann ich mich bewerben? Am Schluss einer guten IT-Stellenanzeige sollte daher ein klarer Call-to-Action erfolgen. In einer Online-Anzeige kann es ein Button sein, der zu Ihrem Bewerbermanagementsystem führt, aber auch ein Kontaktformular mit Ihrer Mailadresse ist möglich. Für eine Offline-Stellenanzeige sind in jedem Fall die Kontaktdaten des Ansprechpartners wichtig, damit der Kandidat genau weiß, an wen er seine Unterlagen schicken sollte. 

Gerne können Sie hier noch einen Schritt weitergehen und den Verlauf des gesamten Bewerbungsprozesses skizzieren. Wie viele Interviews finden statt? Telefonisch, per Video oder persönlich? Wer sind die Gesprächspartner? Welche Besonderheiten weist Ihr Bewerbungsprozess auf? Nimmt der Kandidat beispielsweise an einem Programmiertest teil? Nennen Sie dem Leser im besten Fall auch schon einen ungefähren Zeitraum, in dem er mit einer Rückmeldung rechnen kann. Auf diese Weise weiß der Kandidat bereits vor dem Einreichen der Bewerbung, was auf ihn zukommen wird und kann sich gut darauf vorbereiten.

IT-Stellenanzeige: Typische Fettnäpfchen, die Sie vermeiden sollten

Eine IT-Stellenanzeige gleicht einem Minenfeld: Überall lauern potenzielle Fettnäpfen und Fauxpas, die Sie tunlichst vermeiden sollten – denn im schlimmsten Falle drohen sogar rechtliche Konsequenzen. 

#1 Gehalt in der Stellenanzeige angeben – ja oder nein?

Ein Dilemma, mit dem sich Arbeitgeber immer wieder konfrontiert sehen, wenn Sie eine IT-Stellenanzeige aufgeben: Soll das Gehalt in der Annonce angegeben werden? Pauschal kann diese Frage kaum beantwortet werden: Der Lohn ist im DACH-Gebiet noch immer ein großes Tabuthema. Von gesetzlicher Seite gibt es keine Verpflichtungen, dass bereits in der Stellenanzeige Gehaltsangaben zu finden sein müssen. Dagegen ist es beispielsweise in Österreich, den USA oder Großbritannien bereits Usus, in einer Annonce das voraussichtliche Gehalt oder zumindest eine Gehaltsspanne anzugeben. So können sich Kandidaten, die mit der Höhe des Gehalts nicht einverstanden sind, direkt von einer Bewerbung absehen.

Allerdings stimmt dies viele Unternehmen skeptisch: Fixe Gehaltsangaben erwecken den Eindruck, dass darüber nicht mehr verhandelt werden könne – was in den meisten Fällen nicht der Realität entspricht. Wählen Sie deshalb idealerweise Formulierungen, die anzeigen, dass Sie zu Verhandlungen bereit sind, beispielsweise: „Das Gehalt kann abhängig von Berufserfahrung und Qualifikationen verhandelt werden“. Auch eine Gehaltsspanne in der IT-Stellenanzeige signalisiert Verhandlungsbereitschaft von Seiten des Unternehmens.

#2 Weitreichende Entscheidung: Siezen oder Duzen?

Wie Sie potenzielle Kandidaten ansprechen, hängt stark von Ihrer Unternehmenskultur ab. Immer öfter verwenden Unternehmen ‚Du‘/‚du‘ als Ansprache in IT-Stellenanzeigen, vor allem, wenn es sich um junge Start-ups oder kleine Unternehmen mit flachen Hierarchien handelt. Dennoch bringt das lockere Duzen Schwierigkeiten mit sich: Oftmals wissen Kandidaten nicht, ob sie in ihrer Bewerbung beim ‚Du‘ bleiben oder auf das Siezen umsteigen sollen. Um Unsicherheiten in dieser Hinsicht zu vermeiden, sollten Sie Ihre Kandidaten nur duzen, wenn Sie selbst auch geduzt werden wollen. Sonst birgt diese kollegiale Umgangssprache großes Irritationspotential. Entscheiden Sie sich also schon beim IT-Stellenanzeige Schreiben für eine Variante, die dann für den gesamten Bewerbungsprozess beibehalten wird – auch im Bewerbungsgespräch.

#3 Folgen Sie den Richtlinien des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)

Besonders sensibel sollten Sie in Ihrer IT-Stellenanzeige darauf achten, dass das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz eingehalten wird. Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, Religion, Behinderungen oder sexuelle Identität sind komplett irrelevant für die Anforderungen in Ihrer Stellenanzeige. Formulieren Sie auf jeden Fall so neutral wie möglich und grenzen Sie niemanden durch Ihre Annonce aus, denn: Sobald Sie sich nur auf eine bestimmte Personengruppe beziehen, schließen Sie eine andere aus. Nicht selten werden Unternehmen deshalb auch vor Gericht gebracht – Entschädigungsansprüche bewegen sich dann schnell auf drei Monatsgehälter zu, von den Prozesskosten ganz zu schweigen. 

Gestaltung Stellenanzeigen IT: So wecken Sie die Aufmerksamkeit interessanter Kandidaten

Wie eine IT-Stellenanzeige möglichst attraktiv gestaltet werden kann, untersuchte eine Eye-Tracking-Studie von Jobware. Annoncen sind oftmals sehr textlastig – wirksames Mittel, diese Textmauern etwas aufzubrechen und inhaltlich zu unterstützen, sind Bilder und Grafiken. So wecken Sie zusätzliches Interesse bei den Kandidaten und offenbaren bereits Ästhetik und Charakter des Unternehmens. Belassen Sie es bei maximal zwei thematisch passenden Bildern, die prominent platziert werden, beispielsweise ein Bild von Mitarbeitern. Die Eye-Tracking-Studie zeigte, dass sich Kandidaten dadurch schneller mit der Stelle und dem Unternehmen identifizieren konnte. Platzieren Sie zudem das Logo  entweder oben links oder oben rechts. 

Stellenanzeigen IT, Inhalt und Optik | TechMinds

Auch die Optik des Textes Ihrer Stellenanzeige darf nicht vernachlässigt werden. Heben Sie wichtige Punkte optisch vom restlichen Text ab, beispielsweise den Jobtitel. Dieser sollte laut Jobware-Studie möglichst mittig über dem Text und deutlich abgehoben vom Rest – größer, in anderer Schriftart oder gefettet – stehen, um am meisten Aufmerksamkeit bekommen. In der Studie zeigte sich außerdem, dass ein zweispaltiger Textaufbau besser wahrgenommen wird. Der linken Spalte kommt dabei allerdings mehr Aufmerksamkeit zu, da die Lesrichtung der westlichen Welt von links nach rechts funktioniert. Platzieren Sie also relevante Informationen vor allem in der linken Textspalte.

Um alle Informationen so übersichtlich wie möglich zu präsentieren, bietet es sich an, eine Mischung aus Fließtext und Aufzählung in der IT-Stellenanzeige zu verwenden. Für wichtige Angaben, die potenzielle Kandidaten im Gedächtnis behalten sollen, eignen sich vor allem Aufzählungen – Fließtexte sind ideal für Sachverhalte, die zusammenhängend erläutert werden müssen. So können Sie beispielsweise Must-have-Qualifikationen in Stichpunkten, die Vorstellung Ihres Unternehmens oder die Einordnung der ausgeschriebenen Stelle dagegen als Fließtext formulieren.

Immer öfter platzieren Unternehmen auch kreative Elemente in ihren Stellenanzeigen, beispielsweise ein Image-Video des Unternehmens, eine virtuelle Bürotour oder einen Link auf die Unternehmenspräsenz in sozialen Netzwerken. So identifizieren sich potenzielle Kandidaten schneller mit Ihrem Unternehmen und bekommen bereits tiefe Einblicke in den Arbeitsalltag.

Kreative Elemente in Stellenanzeige | TechMinds

Wie Sie die Sichtbarkeit Ihrer Stellenanzeigen im IT-Bereich erhöhen

Eine gute IT-Stellenanzeige hat meist zwei große Zielgruppen: die aktiv suchenden und die passiven Kandidaten. Etwas leichter ist es, die Kandidaten zu erreichen, die aktiv auf Jobsuche sind. In Zeiten der Digitalisierung findet Personalsuche online statt. Deshalb sind besonders Online-Stellenbörsen wichtige Plattformen, auf denen Sie Ihre Stellenanzeigen platzieren sollten. Nutzen Sie unbedingt unterschiedliche Jobbörsen, um die Aufmerksamkeit möglichst vieler potentieller Kandidaten zu erlangen. Schwieriger wird es, sicherzustellen, dass auch passive Kandidaten die Stellenanzeige finden und lesen. Denn: Personen dieser Zielgruppe sind in der Regel nur selten oder überhaupt nicht auf Jobbörsen unterwegs.

Eine Möglichkeit, auch die Aufmerksamkeit des passiven Kandidatenmarktes zu erreichen, ist es, auf Maßnahmen aus dem Online-Marketing zurückzugreifen und Werbeanzeigen zu schalten (Stichwort: Programmatic Job Advertising). Hierfür gibt es spezielle Recruiting-Software, die eine zielgruppenspezifische und kostenoptimierte Ausspielung von Stellenanzeigen im IT-Bereich auf diversen – für die Zielgruppe relevanten – Kanälen sicherstellt.

Ein weiterer Tipp: Um die Reichweite einer IT-Stellenanzeige darüber hinaus zu steigern, ist es ratsam, bestimmte Keywords zu verwenden, die für die Google Suchmaschine relevant sind. Achten Sie beim Verfassen der Stellenbeschreibung also darauf, dass sie für Suchmaschinen optimiert ist, und verwenden Sie optimalerweise bis zu drei relevante Keywords in Ihrer Stellenanzeige.

In vielen Fällen reicht eine sehr gute IT-Stellenanzeige nicht aus, um Kandidaten aus dem passiven Markt zu erreichen. Gerade IT- und Tech-Talente sind rar. Daher kommen Recruiting-Abteilungen meist nicht an der aktiven Direktansprache geeigneter Experten vorbei. Da Active Sourcing mit einem hohen Ressourcen- und Zeitaufwand verbunden ist, können interne HR-Abteilungen dies häufig nicht vollumfänglich leisten.

Als Tech & IT Personalberatung ist TechMinds genau darauf spezialisiert, täglich Tech & IT Fach- und Führungskräfte aktiv und direkt anzusprechen. Diskret sprechen wir Kandidaten in unserem Talentpool sowie in den sozialen Netzwerken gezielt auf Ihre Vakanzen an. Wir unterstützen Sie gerne dabei, auf diese Weise den passiven Kandidatenmarkt zu erreichen und für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Fazit Stellenausschreibungen IT: Das Wichtigste im Überblick

Eine gute IT-Stellenanzeige kann nach wie vor entscheidend sein, wenn es darum geht, die richtigen Kandidaten für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Stellenbeschreibung ansprechend aufgebaut ist, einen detaillierten wie authentischen Einblick in die Position, das Team sowie das Unternehmen gewährt und die Aufmerksamkeit des Kandidaten weckt. Je mehr Details Sie preisgeben, desto höher ist in der Regel die Chance, dass sich ein Kandidat auf Ihre Stelle bewirbt. Achten Sie darauf, dass Ihre Annonce auch optisch strukturiert und eventuell sogar durch ausgewählte Grafiken oder Bilder aufgelockert wird. Wichtige Sachverhalte sollten vom restlichen Text abgehoben werden. Um die Reichweite Ihrer Stellenanzeige im IT-Bereich weiter zu erhöhen, ist es hilfreich, diese suchmaschinenoptimiert zu schreiben und auf vielen relevanten Stellenbörsen zu veröffentlichen. 

Um den passiven Kandidatenmarkt zu erreichen, sind weitere Maßnahmen notwendig. Eine spannende Möglichkeit kann dabei das Schalten von Werbeanzeigen sein. Auf diese Weise können Sie durch das Targeting einer spezifischen Zielgruppe auch passive Kandidaten begeistern. Greifen Sie auch gerne auf unsere Expertise als IT Headhunter zurück. Mit TechMinds haben Sie einen starken und diskret agierenden Partner an Ihrer Seite. Wir übernehmen für Sie das zeitintensive und aufwendige Active Sourcing. Mit einer persönlichen Ansprache machen wir geeignete Tech- und IT-Experten auf Ihre Position aufmerksam und unterstützen Sie auf diese Weise dabei, Ihre Vakanzen schnellstmöglich zu besetzen.

Denise Wiegner | TechMinds Personalberatung Team

AUTORIN DES BEITRAGS

Denise Wiegner

Senior HR Consultant für Tech & IT

Denise Wiegner studierte in Düsseldorf und Izmir (Türkei) Sozialwissenschaften. Nach ersten Agentur-Erfahrungen im Marketingumfeld stieg sie anschließend im Jahr 2017 in die IT-Personalberatung ein. Als Expertin für Tech & IT Recruiting kümmert sie sich bei TechMinds mit Engagement und Kompetenz um komplexe Recruiting-Projekte. Lesen Sie hier ein Interview mit Denise Wiegner >

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