[Use Case] TechMinds als Automotive Personalberatung: Eine Branche im Wandel

Personalberatung Automotive TechMinds

Als Automotive Personalberatung beschäftigen wir uns intensiv mit den Branchentrends, um die richtigen Experten mit den richtigen Unternehmen zusammenbringen zu können. So verstehen wir die Bedürfnisse unserer Kunden. Trotz vieler Erfolge in anderen Industrien ist die deutsche Wirtschaft nach wie vor wesentlich von der Automobilbranche abhängig. Mit einem Anteil von über 20 Prozent an der deutschen Industrie und hunderttausenden Arbeitsplätzen dominiert die Automobilindustrie deutlich. Heute durchläuft die Branche in vielerlei Hinsicht einen Wandel, den wir hier anhand drei aktueller Trends darstellen.

Zunehmende Nutzung neuer Mobilitätsdienste anstelle des eigenen Autos

Dabei ist zum einen das Ridesharing oder auch Pooling-Angebot zu nennen. Bei diesen Fahrdiensten teilt der Nutzer sich die Fahrt mit anderen Mitfahrern. Ein Beispiel ist der VW-Sammeltaxiservice MOIA.

Ein weiterer wichtiger Mobilitätsdienst ist das Carsharing. Darunter fallen Angebote ohne Fahrer wie z.B. Leihautos oder Roller. Laut dem Bundesverband für Carsharing waren 2019 rund 2,5 Mio. Fahrer bei den Carsharing-Diensten registriert. Der Markt von Autos ohne feste Stationen („Free-Floating-Angebote“) wird momentan von BMW und Daimler mit ihrem Angebot SHARE NOW dominiert.

Fahrdienstvermittler bilden die dritte Variante von Mobilitätsdiensten. Fahrdienstvermittler verfügen über keine eigenen Fahrzeuge, sondern bieten lediglich die Plattform für Fahrer und Mitfahrer an. Prominentestes Beispiel dafür ist das US-amerikanische Unternehmen Uber.

Elektromobilität

Viele sind überzeugt, dass Elektromotoren mittel- und langfristig die Benzin- und Dieselantriebe ersetzen werden. Auch von Seiten der Politik wird der Ausbau der Elektromobilität gewünscht und gefördert. In Deutschland ist dieser Wandel laut Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes auf den Straßen bisher kaum spürbar und lag im Jahr 2018 bei einem Anteil von ca. einem Prozent der Neuzulassungen. Experten gehen jedoch davon aus, dass das Absatzwachstum von Elektroautos weiter steigen wird.

Eine der wichtigsten Komponenten eines Elektroautos – die Batterie – wird in der Regel nicht in Deutschland produziert, sondern in Asien. Hinzu kommt, dass Elektroautos weit weniger Teile benötigen als Autos mit Verbrennungsmotor. Eine Frauenhofer-Studie kommt daher zu dem Schluss, dass von den aktuell ca. 210.000 Arbeitsplätzen in der Antriebstechnik trotz neuer Stellen in Summe jeder dritte wegfallen könnte. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, kann die Errichtung eigener Batteriefabriken in Deutschland ein probates Mittel sein.

Der Umstieg auf Elektromobilität wird noch Jahre dauern. Laut einem Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) Mitte 2018 werden die Elektroautos im Jahr 2030 gerade einmal 10 bis 15 Prozent der zugelassenen Automobile in Deutschland ausmachen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Automobilhersteller weiterhin auch auf neue Modelle mit Verbrennungsmotor setzen.

Der Elektroantrieb bringt Chancen für neue Player auf dem Markt der sonst beinahe unangefochtenen deutschen Automobilhersteller. Der Elektroantrieb und der Pionier Tesla wurden von deutschen Automobilkonzernen lange nicht angemessen ernst genommen. Erst die Dieselkrise und die Erfolge des Model 3 haben zu einem Umdenken beigetragen. Jetzt beginnt das Rennen der deutschen Hersteller um das beste und günstigste Elektroauto für die Massenmärkte.

Autonomes Fahren

Künstliche Intelligenz (KI), Augmented Reality (AR) und Big Data werden bei der Mobilität der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Dabei sind nicht nur technologische Entwicklungen zentral, sondern auch entsprechende rechtliche und ethische Gesichtspunkte. Technologisch ist das autonome Fahren weit fortgeschritten und bereits heute teilweise Realität – auch in Deutschland. Sicherheitstechnisch können durch autonome Fahrzeuge Unfälle reduziert und die Sicherheit erhöht werden, während Mitfahrer sich bei der Fahrt anderen Tätigkeiten widmen können. Schwierigkeiten bei der Zulassung bilden aktuell v.a. ethische Fragen in Dilemma-Situationen, wo sich der Algorithmus bei einer unausweichlichen Kollision z.B. zwischen dem Überfahren eines Kinderwagens oder eines Mannes entscheiden muss. Hier werden in den kommenden Jahren neue gesetzliche Regelungen gefunden werden müssen. Und schließlich wird das vollautonome Fahren auch einen gesellschaftlichen Wandel erfordern, da der Einzelne Selbstbestimmung und die Freiheit des Selbstfahrens aufgibt und dem Algorithmus vertraut. Diese Entwicklung wird sich erst mittel- und langfristig voll durchsetzen.

Zusammenfassung: Autobauer werden zu Mobilitätsdienstleistern und Softwareunternehmen

Klar ist, dass ein Auto immer auch Hardware benötigt, in Zukunft insbesondere Elektroantriebe. Noch wichtiger ist aber, dass sich Autokonzerne von Herstellern zu Mobilitätsdienstleistern entwickeln. Und dabei wird es weniger um die Hardware und das Auto selbst als vielmehr um die Software gehen. Mittels Software können neue Mobilitätsdienste wie Ridesharing, Augmented Reality-Erlebnisse, Autonomes Fahrverhalten und viele andere Unterhaltungsangebote vernetzter Fahrzeuge entstehen. Mit täglichen Updates und regelmäßigem Kontakt zum Kunden. Um diesen digitalen Wandel erfolgreich zu meistern, brauchen Autokonzerne frische Denkweisen und digitale Experten.

Mitarbeiter 4.0 für die Digitale Transformation

Der digitale Wandel kann nur mit den richtigen Mitarbeitern und digitalen Köpfen gelingen. Diesen Zusammenhang erkennen Unternehmen und Personalverantwortliche zunehmend. Schlüsselkompetenzen des Mitarbeiters 4.0 sind:

  • Umfassendes Verständnis der Geschäftsmodelle des Arbeitgebers (Trends, Wettbewerbsfaktoren, Unternehmensstrategien)
  • Eine zielführende Kombination aus Analysefähigkeit und Kreativität
  • Verständnis von IT und technologischen Zusammenhängen
  • Weitreichende branchenspezifische Erfahrungen

Unsere Erfahrung als Automotive Personalberatung

Unsere TechMinds-Headhunter haben im Automotive-Bereich

  • vom IT-Projektleiter und Software Architekten
  • über Product Owner, Designer und Softwareentwickler Augmented Reality (AR)
  • über Systemingenieure und IT-Security Inhouse Consultants
  • bis hin zu einer Vielzahl an Senior IT-Consultants für den „Digital Twin“ bzw. PLM/PDM

diverse Positionen bei Herstellern, Zulieferern und Consulting-Dienstleistern besetzt. Dabei achten wir als Automotive Personalberatung darauf, dass unsere vermittelten Kandidaten die Anforderungen des Mitarbeiters 4.0 mitbringen, die essentiell sind, um die Herausforderungen der Digitalen Transformation zu meistern.

Suchen Sie für Ihr Automotive Team nach Verstärkung? Dann vereinbaren Sie noch heute ein kurzes Telefonat mit Florenz Klasen unter f.klasen@techminds.de oder rufen Sie direkt unter +49 40 228595-571 an!

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